PRESSEARTIKEL - 2000-1999-1997-1996
Thüringer Allgemeine / 1999
Noch herrscht im evangelischen Kindergarten in Heldrungen die Kunst der Improvisation. Doch bis Ende Juni soll die Sanierung der Einrichtung vorerst abgeschlossen sein, hofft die Leiterin Elke Barthel. Dann könnte eine der zwei Kindergartengruppen in das Obergeschoß einziehen. Dort sind Mitarbeiter der Baufirma Kunze aus der Zwiebelstadt seit dem 10. Mai damit beschäftigt, Zwischenwände herauszureißen und die Räume neu zu ordnen. Auch Fenster und Türen sollen ausgewechselt werden. Vor allem aber bekommt der Kindergarten eine neue Außentreppe. Laut Frau Barthel verband das Jugendamt die Betriebserlaubnis für die Einrichtung mit dieser Maßnahme. Die alte Treppe war nämlich nicht feuerfest. Offen war nach Angaben der Leiterin aber lange Zeit die Realisierung der Arbeiten, da das Geld dazu fehlte. Fördermittel konnten nicht ergattert werden. Dafür sammelten aber die Eltern der Heldrunger Kindergartenkinder Geld, Firmen spendeten, und sogar die katholische Jugend in Sömmerda steuerte eine Finanzspritze bei. Auch sei bei den vergangenen Jahresfesten Geld gesammelt worden erzählt Elke Barthel. Bislang tummeln sich die 30 Kinder der Einrichtung alle im Erdgeschoß. Mehr Mädchen und Jungen dürfen derzeit nicht aufgenommen werden, obgleich durch die Schließungen anderer Kindergärten in der Umgebung die Nachfrage
gestiegen ist. Ob mit den neuen Räumen auch die Platzkapazität erweitert werden darf, ist offen. Elke Barthel könnte sich eine Obergrenze von 35 Kindern vorstellen. Mehr sollten es aber nicht sein, um die Betreuung durch die vier Teilzeitkräfte realisieren zu können. Diese Zukunftsmusik trat gestern aber schnell in den Hintergrund. Die Kinder genossen den Kindertag mit einem Ausflug nach Braunsroda in die Natur. Und Silvio Kunze, Projektleiter der Baufirma Kunze, verteilte an die Kleinen Luftballons und Spielzeug.
Mitteldeutsche Zeitung / 1997
In der Oberheldrunger Wohnstube von Hansjörg Kunze hat das begonnen, was sich inzwischen im Heldrunger Gewerbegebiet zu einem namhaften Unternehmen etabliert hat. Dabei war es zunächst gar nicht das "Ding" des heute erfolgreichen Bauunternehmers, sich beruflich auf die eigenen Beine zu stellen. Daß er es schließlich doch getan hat, mag gewiß ganz viele Gründe haben. Daß sich seine Firma aber vom Betrieb für Schornsteinarbeiten zum Universal-Baubetrieb mit so mancher "Spezialität" entwickelte, hat der Mittvierziger 1991 ganz bestimmt nicht geahnt. Wie gesagt: Damals fing alles an - und zwar mit den Schornsteinen. Wie von selbst und weil es in der Natur der Sache lag, hat sich die Baufirma Kunze vom Schornstein zunächst noch auf den Dächern "ausgebreitet", und so ist das Unternehmen nach und nach das geworden, was es heute ist. Eine Firma mit derzeit 53 Mitarbeitern, darunter zwölf Lehrlinge - fünf im Dachdeckerbereich und sieben im Maurerfach.
In der Oberheldrunger Wohnstube von Hansjörg Kunze hat das begonnen, was sich inzwischen im Heldrunger Gewerbegebiet zu einem namhaften Unternehmen etabliert hat. Dabei war es zunächst gar nicht das "Ding" des heute erfolgreichen Bauunternehmers, sich beruflich auf die eigenen Beine zu stellen. Daß er es schließlich doch getan hat, mag gewiß ganz viele Gründe haben. Daß sich seine Firma aber vom Betrieb für Schornsteinarbeiten zum Universal-Baubetrieb mit so mancher "Spezialität" entwickelte, hat der Mittvierziger 1991 ganz bestimmt nicht geahnt. Wie gesagt: Damals fing alles an - und zwar mit den Schornsteinen. Wie von selbst und weil es in der Natur der Sache lag, hat sich die Baufirma Kunze vom Schornstein zunächst noch auf den Dächern "ausgebreitet", und so ist das Unternehmen nach und nach das geworden, was es heute ist. Eine Firma mit derzeit 53 Mitarbeitern, darunter zwölf Lehrlinge - fünf im Dachdeckerbereich und sieben im Maurerfach. Zudem beginnt in Kürze der dritte Schwerbeschädigte in der Firma seine Arbeit - allein personell gehört der Betrieb schon zu den größeren in der Region. Und weil sich das alles so entwickelt hat, wie es sich entwickelt hat, musste auch eine Entscheidung zum Firmendomizil und damit zum Standort gefällt werden. Kurz und gut, im Winter '95 war Umzugstermin von Oberheldrungen nach Heldrungen. Damals stand auf dem Grundstück im Gewerbegebiet an der Bundesstraße die Halle, das schicke Bürogebäude, von dem aus heute alle Aufträge koordiniert werden, kam einiges später. Das hatte viel mit einigen Banken zu tun, so Hansjörg Kunze, die nicht bereit waren, das Konzept des Unternehmers mitzutragen. Ihm wurde in etlichen Instituten der Kredit verweigert. Was da an nervlicher Belastung wegzustecken war, kann man allenfalls nur erahnen. Und dabei hat Hansjörg Kunze selbst immer wieder den Beweis erbracht, daß er es wirklich ernst meint. Hat nicht nur qualifizierte Leute eingestellt, sondern sich selbst auch weiterqualifiziert.
So ist der Unternehmer inzwischen selbst Dachdeckermeister, Maurermeister und anerkannter Holzschutzfachmann. Und er hat engagierte Leute an seiner Seite, wie etwa Lothar Stockamp, der für das Unternehmen Großbaustellen bis zu 1,5 Millionen Mark führt. Die Firma selbst, die ihre Aufträge sowohl im Privatbereich als auch im gewerblichen Bereich hat, bietet Rundumservice an, das heißt Hoch- und Tiefbau, Innenausbau, Spezial- und Hausschornsteinarbeiten, Dacharbeiten sowie Abriß und Entsorgung. Und wenn es, beispielsweise auf alten Dächern, um ganz spezielle Sanierungen geht, wird nicht selten das Unternehmen Kunze geholt. Der Chef erinnert sich zum Beispiel an die Arbeiten auf dem Gebäude am Markt in Halle, wo zwölf sogenannte Fledermausgaupen zu sanieren waren. Einen ähnlichen Auftrag gab's auch schon auf der Heldrunger Wasserburg, da hat das Unternehmen allein 27 Fledermausgaupen wieder zu neuer Schönheit erweckt. Am bevorstehenden Wochenende wird im Bauunternehmen Kunze gefeiert. Die Gäste, die sich der Unternehmer eingeladen und denen er zum Teil auch eine Menge zu verdanken hat, sollen sich dann vom Unternehmen selbst, seiner Philosophie und den Perspektiven überzeugen. Daß Hansjörg Kunze als Bauunternehmer keinen Grund haben wird, die Situation in seiner Branche schön zu reden, wissen wohl auch die, die sich am Sonnabend in der Firma umschauen. Daß das Baugeschäft inzwischen generell ein verdammt hartes Brot geworden ist, an dem sich mancher sogar schon seine Zähne ausgebissen hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Und so hat auch Hansjörg Kunze mit seiner Mannschaft - wie eben alle in der Branche - zu kämpfen, um erfolgreich über die Runden zu kommen.
Thüringer Allgemeine / 1996
Jubiläum wird dieser Tage im Gewerbegebiet gefeiert. Denn am 1. April 1991 legten Hansjörg Kunze und seine Familie in Oberheldrungen den Grundstein für das gleichnamige Bauunternehmen. Damit nahm man eine alte Familientradition wieder auf. Schon der Vater des Chefs war Schornsteinbauer. Damals begannen die frisch gebackenen Unternehmer mit drei Beschäftigten Schornsteine zu bauen und zu sanieren. Diese Arbeit gehört heute noch zu den Spezialitäten der Firma, besonders wenn es um außergewöhnliche Fälle im Spezialbau von Schornsteinen geht. Doch die Palette wurde erheblich erweitert. Dacharbeiten, Hoch- und Tiefbau sowie der Innenausbau mit Maurer-, Putz- und Dämmarbeiten gehören dazu. Zu den bekanntesten Objekten, an denen die Firma Kunze gearbeitet hat, gehören der Kyffhäuser und das Schloß Beichlingen. Bei dem großen Kreis zufriedener Kunden im Umkreis von 150 Kilometern reichten die drei Beschäftigten natürlich nicht lange aus. Auf 34 Leute ist die Belegschaft inzwischen gewachsen und auch seiner Verantwortung gegenüber der Jugend ist sich das Familienunternehmen bewußt. Acht Auszubildende machen derzeit bei Kunze ihre Lehre als Maurer oder Dachdecker. Das ist eine Quote, von der sich andere eine Scheibe abschneiden könnte. Vor einem Jahr hat sich das Unternehmen im Heldrunger Gewerbegebiet angesiedelt. Neben dem "Fünfjährigen" gibt es bei Kunzes derzeit noch einen Grund zum feiern. Maurermeister Hansjörg Kunze hat gerade seine Prüfung als Dachdeckermeister abgelegt.
Foto: Thüringer Allgemeine
PRESSEARTIKEL - 2000-1999-1997-1996
Thüringer Allgemeine / 1999
Noch herrscht im evangelischen Kindergarten in Heldrungen die Kunst der Improvisation. Doch bis Ende Juni soll die Sanierung der Einrichtung vorerst abgeschlossen sein, hofft die Leiterin Elke Barthel. Dann könnte eine der zwei Kindergartengruppen in das Obergeschoß einziehen. Dort sind Mitarbeiter der Baufirma Kunze aus der Zwiebelstadt seit dem 10. Mai damit beschäftigt, Zwischenwände herauszureißen und die Räume neu zu ordnen. Auch Fenster und Türen sollen ausgewechselt werden. Vor allem aber bekommt der Kindergarten eine neue Außentreppe. Laut Frau Barthel verband das Jugendamt die Betriebserlaubnis für die Einrichtung mit dieser Maßnahme. Die alte Treppe war nämlich nicht feuerfest. Offen war nach Angaben der Leiterin aber lange Zeit die Realisierung der Arbeiten, da das Geld dazu fehlte. Fördermittel konnten nicht ergattert werden. Dafür sammelten aber die Eltern der Heldrunger Kindergartenkinder Geld, Firmen spendeten, und sogar die katholische Jugend in Sömmerda steuerte eine Finanzspritze bei. Auch sei bei den vergangenen Jahresfesten Geld gesammelt worden erzählt Elke Barthel. Bislang tummeln sich die 30 Kinder der Einrichtung alle im Erdgeschoß. Mehr Mädchen und Jungen dürfen derzeit nicht aufgenommen werden, obgleich durch die Schließungen anderer Kindergärten in der Umgebung die Nachfrage
Mitteldeutsche Zeitung / 1997
In der Oberheldrunger Wohnstube von Hansjörg Kunze hat das begonnen, was sich inzwischen im Heldrunger Gewerbegebiet zu einem namhaften Unternehmen etabliert hat. Dabei war es zunächst gar nicht das "Ding" des heute erfolgreichen Bauunternehmers, sich beruflich auf die eigenen Beine zu stellen. Daß er es schließlich doch getan hat, mag gewiß ganz viele Gründe haben. Daß sich seine Firma aber vom Betrieb für Schornsteinarbeiten zum Universal-Baubetrieb mit so mancher "Spezialität" entwickelte, hat der Mittvierziger 1991 ganz bestimmt nicht geahnt. Wie gesagt: Damals fing alles an - und zwar mit den Schornsteinen. Wie von selbst und weil es in der Natur der Sache lag, hat sich die Baufirma Kunze vom Schornstein zunächst noch auf den Dächern "ausgebreitet", und so ist das Unternehmen nach und nach das geworden, was es heute ist. Eine Firma mit derzeit 53 Mitarbeitern, darunter zwölf Lehrlinge - fünf im Dachdeckerbereich und sieben im Maurerfach.
In der Oberheldrunger Wohnstube von Hansjörg Kunze hat das begonnen, was sich inzwischen im Heldrunger Gewerbegebiet zu einem namhaften Unternehmen etabliert hat. Dabei war es zunächst gar nicht das "Ding" des heute erfolgreichen Bauunternehmers, sich beruflich auf die eigenen Beine zu stellen. Daß er es schließlich doch getan hat, mag gewiß ganz viele Gründe haben. Daß sich seine Firma aber vom Betrieb für Schornsteinarbeiten zum Universal-Baubetrieb mit so mancher "Spezialität" entwickelte, hat der Mittvierziger 1991 ganz bestimmt nicht geahnt. Wie gesagt: Damals fing alles an - und zwar mit den Schornsteinen. Wie von selbst und weil es in der Natur der Sache lag, hat sich die Baufirma Kunze vom Schornstein zunächst noch auf den Dächern "ausgebreitet", und so ist das Unternehmen nach und nach das geworden, was es heute ist. Eine Firma mit derzeit 53 Mitarbeitern, darunter zwölf Lehrlinge - fünf im Dachdeckerbereich und sieben im Maurerfach. Zudem beginnt in Kürze der dritte Schwerbeschädigte in der Firma seine Arbeit - allein personell gehört der Betrieb schon zu den größeren in der Region. Und weil sich das alles so entwickelt hat, wie es sich entwickelt hat, musste auch eine Entscheidung zum Firmendomizil und damit zum Standort gefällt werden. Kurz und gut, im Winter '95 war Umzugstermin von Oberheldrungen nach Heldrungen. Damals stand auf dem Grundstück im Gewerbegebiet an der Bundesstraße die Halle, das schicke Bürogebäude, von dem aus heute alle Aufträge koordiniert werden, kam einiges später. Das hatte viel mit einigen Banken zu tun, so Hansjörg Kunze, die nicht bereit waren, das Konzept des Unternehmers mitzutragen. Ihm wurde in etlichen Instituten der Kredit verweigert. Was da an nervlicher Belastung wegzustecken war, kann man allenfalls nur erahnen. Und dabei hat Hansjörg Kunze selbst immer wieder den Beweis erbracht, daß er es wirklich ernst meint. Hat nicht nur qualifizierte Leute eingestellt, sondern sich selbst auch weiterqualifiziert. So ist der Unternehmer inzwischen selbst Dachdeckermeister, Maurermeister und anerkannter Holzschutzfachmann. Und er hat engagierte Leute an seiner Seite, wie etwa Lothar Stockamp, der für das Unternehmen Großbaustellen bis zu 1,5 Millionen Mark führt.
Die Firma selbst, die ihre Aufträge sowohl im Privatbereich als auch im gewerblichen Bereich hat, bietet Rundumservice an, das heißt Hoch- und Tiefbau, Innenausbau, Spezial- und Hausschornsteinarbeiten, Dacharbeiten sowie Abriß und Entsorgung. Und wenn es, beispielsweise auf alten Dächern, um ganz spezielle Sanierungen geht, wird nicht selten das Unternehmen Kunze geholt. Der Chef erinnert sich zum Beispiel an die Arbeiten auf dem Gebäude am Markt in Halle, wo zwölf sogenannte Fledermausgaupen zu sanieren waren. Einen ähnlichen Auftrag gab's auch schon auf der Heldrunger Wasserburg, da hat das Unternehmen allein 27 Fledermausgaupen wieder zu neuer Schönheit erweckt. Am bevorstehenden Wochenende wird im Bauunternehmen Kunze gefeiert. Die Gäste, die sich der Unternehmer eingeladen und denen er zum Teil auch eine Menge zu verdanken hat, sollen sich dann vom Unternehmen selbst, seiner Philosophie und den Perspektiven überzeugen. Daß Hansjörg Kunze als Bauunternehmer keinen Grund haben wird, die Situation in seiner Branche schön zu reden, wissen wohl auch die, die sich am Sonnabend in der Firma umschauen. Daß das Baugeschäft inzwischen generell ein verdammt hartes Brot geworden ist, an dem sich mancher sogar schon seine Zähne ausgebissen hat, ist längst kein Geheimnis mehr. Und so hat auch Hansjörg Kunze mit seiner Mannschaft - wie eben alle in der Branche - zu kämpfen, um erfolgreich über die Runden zu kommen.
Thüringer Allgemeine / 1996
Jubiläum wird dieser Tage im Gewerbegebiet gefeiert. Denn am 1. April 1991 legten Hansjörg Kunze und seine Familie in Oberheldrungen den Grundstein für das gleichnamige Bauunternehmen. Damit nahm man eine alte Familientradition wieder auf. Schon der Vater des Chefs war Schornsteinbauer. Damals begannen die frisch gebackenen Unternehmer mit drei Beschäftigten Schornsteine zu bauen und zu sanieren. Diese Arbeit gehört heute noch zu den Spezialitäten der Firma, besonders wenn es um außergewöhnliche Fälle im Spezialbau von Schornsteinen geht. Doch die Palette wurde erheblich erweitert. Dacharbeiten, Hoch- und Tiefbau sowie der Innenausbau mit Maurer-, Putz- und Dämmarbeiten gehören dazu. Zu den bekanntesten Objekten, an denen die Firma Kunze gearbeitet hat, gehören der Kyffhäuser und das Schloß Beichlingen. Bei dem großen Kreis zufriedener Kunden im Umkreis von 150 Kilometern reichten die drei Beschäftigten natürlich nicht lange aus. Auf 34 Leute ist die Belegschaft inzwischen gewachsen und auch seiner Verantwortung gegenüber der Jugend ist sich das Familienunternehmen bewußt. Acht Auszubildende machen derzeit bei Kunze ihre Lehre als Maurer oder Dachdecker. Das ist eine Quote, von der sich andere eine Scheibe abschneiden könnte. Vor einem Jahr hat sich das Unternehmen im Heldrunger Gewerbegebiet angesiedelt. Neben dem "Fünfjährigen" gibt es bei Kunzes derzeit noch einen Grund zum feiern. Maurermeister Hansjörg Kunze hat gerade seine Prüfung als Dachdeckermeister abgelegt.
Foto: Thüringer Allgemeine