PRESSEARTIKEL - 2002
Thüringer Allgemeine / 2002
In diesen Wochen war der Schornstein des technischen Denkmals Zuckerfabrik in einer umfangreichen Kur. Die Sanierung lag in den Händen der Heldrunger Firma Bauunternehmen Hansjörg Kunze GmbH. Jüngster Auftrag der Firma Südzucker Mannheim/Ochsenfurt war die komplette Sanierung des 42 Meter hohen Schornsteins. "Vor allem im unteren Teil war der über 100 Jahre alte Schornstein sehr sanierbedürftig", schildert Kunze. Dem nicht genug. Auch die 23 gewaltigen Spannschlösser aus Metall wurden restauriert. Im unteren Bereich ist der Schornstein achteckig gemauert - was zeigt, dass man damals nicht nur auf einfachste Funktionalität wert legte. Der viereckige Sockel ist acht Meter hoch, die Wand über ein Meter dick. Die Natursteine wurden hier sandgestrahlt und ausgefugt, der so genannte Fuchs neu gemauert. Auch für den Laien sichtbar sind die vier großen Risse im Sockelbereich, die geschlossen wurden. Dazu, so erklärt Fachmann Hansjörg Kunze, wurde sulfatbeständiger Mörtel verpresst. Er vermutet, dass die Risse durch die enorme Hitze entstanden und so zu statischen Problemen führten. Mit dem Abschuss der Sanierung am Schornstein, wo immerhin überacht Wochen sieben Bauleute der Firma Kunze Arbeit und Lohn hatten, habe das Unternehmen die Arbeiten für dieses Jahr am Denkmal beendet. Sehr aufmerksam und mit kritischen Blicken hätte auch die obere Denkmalschutzbehörde die Arbeiten verfolgt. Kunze spricht von einer engen Zusammenarbeit während der gesamten Bauphase. "Als gute Adresse haben wir uns ja in den vergangenen Jahren mehrmals empfohlen", meint Kunze. Ansonsten sind die 46 Leute des Unternehmens zwischen Heldrungen und Brüssel im Einsatz.
Foto: Thüringer Allgemeine
Thüringer Allgemeine / 2002
Bald hat auch die Kindertagesstätte in Oberheldrungen, Träger ist die Arbeiterwohlfahrt, einen süßen Namen: "Zwergenhaus". Für die Zwerge, 42 Mädchen und Jungen aus Oberheldrungen, Hauteroda und Hemleben, gab es gestern einen bunten Berg an Lesefutter. Den brachten zwei Firmen- Chefs aus der Region mit Silvio Kunze, Geschäftsführer der Bauunternehmen Hansjörg Kunze GmbH aus Heldrungen, und Erhard Bärwinkel, Geschäftsführer der gleichnamigen Firma aus Oberheldrungen, die Fenster und Türen herstellt. Beide Unternehmen sagten sofort zu, sich an der TA-Aktion "Abenteuer Buch" zu beteiligen. Bei der Finanzierung der kleinen Bibliothek machten sie fifty-fifty. Mit großen Augen blickten die Kinder auf die Überbringer der Bücher. Für jede Altersgruppe ist etwas dabei. Die Kleinen freuten sich riesig. Als Dankeschön trällerten sie mit den Erzieherinnen ihr Kindergartenlied: "Helle Augen". Der 27-jährige Silvio Kunze habe gerne die Aktion unterstützt „Hier sitzt doch unsere Zukunft", meinte er und blickte auf die Mädchen und Jungen. "Ich finde es ganz schlimm, wenn im Bereich Bildung die Finanzen immer mehr gekürzt werden. Das ist absolut die falsche Stelle." Firmenchef Erhard Bärwinkel kannte sich im Haus aus. "Ich bin hier in den Kindergarten gegangen. Aber das ist sehr, sehr lange her", schmunzelte er. Zwar kenne er die harte Kritik der Wirtschaft und der Handwerker, dass die jungen Leute, wenn sie zu ihnen als Lehrlinge kommen, ein ungenügendes Wissen haben, aber da habe er absolut ganz andere Erfahrungen gemacht. Nämlich nur positive. "Die Lehrlinge, die wir bisher hatten, waren fachlich und menschlich total okay", betonte er.
Zwergenhaus
Foto: Thüringer Allgemeine
100 Jahre alten Schornstein saniert
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PRESSEARTIKEL - 2002
Thüringer Allgemeine / 2002
100 Jahre alten Schornstein saniert
Foto: Thüringer Allgemeine
In diesen Wochen war der Schornstein des technischen Denkmals Zuckerfabrik in einer umfangreichen Kur. Die Sanierung lag in den Händen der Heldrunger Firma Bauunternehmen Hansjörg Kunze GmbH. Jüngster Auftrag der Firma Südzucker Mannheim/Ochsenfurt war die komplette Sanierung des 42 Meter hohen Schornsteins. "Vor allem im unteren Teil war der über 100 Jahre alte Schornstein sehr sanierbedürftig", schildert Kunze. Dem nicht genug. Auch die 23 gewaltigen Spannschlösser aus Metall wurden restauriert. Im unteren Bereich ist der Schornstein achteckig gemauert - was zeigt, dass man damals nicht nur auf einfachste Funktionalität wert legte. Der viereckige Sockel ist acht Meter hoch, die Wand über ein Meter dick. Die Natursteine wurden hier sandgestrahlt und ausgefugt, der so genannte Fuchs neu gemauert. Auch für den Laien sichtbar sind die vier großen Risse im Sockelbereich, die geschlossen wurden. Dazu, so erklärt Fachmann Hansjörg Kunze, wurde sulfatbeständiger Mörtel verpresst. Er vermutet, dass die Risse durch die enorme Hitze entstanden und so zu statischen Problemen führten. Mit dem Abschuss der Sanierung am Schornstein, wo immerhin überacht Wochen sieben Bauleute der Firma Kunze Arbeit und Lohn hatten, habe das Unternehmen die Arbeiten für dieses Jahr am Denkmal beendet. Sehr aufmerksam und mit kritischen Blicken hätte auch die obere Denkmalschutzbehörde die Arbeiten verfolgt. Kunze spricht von einer engen Zusammenarbeit während der gesamten Bauphase. "Als gute Adresse haben wir uns ja in den vergangenen Jahren mehrmals empfohlen", meint Kunze. Ansonsten sind die 46 Leute des Unternehmens zwischen Heldrungen und Brüssel im Einsatz.
Thüringer Allgemeine / 2002
Bald hat auch die Kindertagesstätte in Oberheldrungen, Träger ist die Arbeiterwohlfahrt, einen süßen Namen: "Zwergenhaus". Für die Zwerge, 42 Mädchen und Jungen aus Oberheldrungen, Hauteroda und Hemleben, gab es gestern einen bunten Berg an Lesefutter. Den brachten zwei Firmen-Chefs aus der Region mit Silvio Kunze, Geschäftsführer der Bauunternehmen Hansjörg Kunze GmbH aus Heldrungen, und Erhard Bärwinkel, Geschäftsführer der gleichnamigen Firma aus Oberheldrungen, die Fenster und Türen herstellt. Beide Unternehmen sagten sofort zu, sich an der TA-Aktion "Abenteuer Buch" zu beteiligen. Bei der Finanzierung der kleinen Bibliothek machten sie fifty-fifty. Mit großen Augen blickten die Kinder auf die Überbringer der Bücher. Für jede Altersgruppe ist etwas dabei. Die Kleinen freuten sich riesig. Als Dankeschön trällerten sie mit den Erzieherinnen ihr Kindergartenlied: "Helle Augen". Der 27-jährige Silvio Kunze habe gerne die Aktion unterstützt „Hier sitzt doch unsere Zukunft", meinte er und blickte auf die Mädchen und Jungen. "Ich finde es ganz schlimm, wenn im Bereich Bildung die Finanzen immer mehr gekürzt werden. Das ist absolut die falsche Stelle." Firmenchef Erhard Bärwinkel kannte sich im Haus aus. "Ich bin hier in den Kindergarten gegangen. Aber das ist sehr, sehr lange her", schmunzelte er. Zwar kenne er die harte Kritik der Wirtschaft und der Handwerker, dass die jungen Leute, wenn sie zu ihnen als Lehrlinge kommen, ein ungenügendes Wissen haben, aber da habe er absolut ganz andere Erfahrungen gemacht. Nämlich nur positive. "Die Lehrlinge, die wir bisher hatten, waren fachlich und menschlich total okay", betonte er.
Zwergenhaus
Foto: Thüringer Allgemeine