PRESSEARTIKEL - 2007
Bericht aus dem "Hellweger Anzeiger" / Ausgabe: Stadt Unna vom 05.12.2007
Bürgerpreis 2007 für „modernes altes Gesicht der Stadtgeschichte“
Und der Gewinner ist... der historische Bahnhof. Den Bürgerpreis 2007 teilen sich jene fünf Investoren, die im vergangenen Jahr den maroden Bahnhof zum Schmuckstück haben umbauen lassen. Nach Plänen von Architekt Michael Deterding, der denn auch selbst als Preisträger grüßt. "Die Zeiten des Vergammelns sind vorbei", lobt die Initiative "Bürger für Unna", die den Bürgerpreis zum vierten Mal gemeinsam mit dem Verkehrverein verleiht. "Ohne seine
hirstorischen Grundstrukturen zu zerstören, wurde er den heutigen Bedürfnissen angepasst und gibt jetzt als moderner alter Bahnhof der Geschichte ein Gesicht." Geld gibt's keins für die Gewinner - der Bürgerpreis würdigt undotiert den Einsatz bei der Herstellung (oder Wiederherstellung) "besonderer Einmaligkeiten" der Stadt. Die Laudatio zur Preisverleihung am Montag, 10. Dezember, um 15.30 Uhr vor dem Bahnhof wird Bürgermeister Werner Kolter halten. Foto: Udo Hennes
Bericht aus dem "Hellweger Anzeiger" / Ausgabe: Stadt Unna vom 28.09.2007
"Historischer Bahnhof" begrüßt die Besucher Renoviertes Empfangsgebäude ist ab Oktober für die ersten Kunden zugänglich
Die Renovierung des Bahnhofsgebäudes ist fast abgeschlossen. Rechts unten zieht ein Café ein, hinter dem Hauptprtal (Mitte) geht's bald zum Bahn-Reise- zentrum, links zu einem Steakhaus.
Bahnhof • Zum Schnäppchenpreis von 250 000 Euro erwarben fünf Investoren Ende 2004 das sanierungsbedürftige Bahnhofsgebäude. Insgesamt investieren sie 2,5 Millionen Euro. Baubeginn war Ende 2006. • Fünf Unnaer wecken als Investoren das Gebäude aus dem Dornröschenschlaf, vier sind bekannt: die Back-Unternehmer Hans-Jürgen Klems und Andreas Große-Kock sowie Architekt Michael Deterding und Projektentwickler Rainer Rüngeler. • Mieter sind die Backkette Klems, die Deutsche Bahn und das Steakhouse "Rocky Mountains", die Logopädin Sonja Evers, der TÜV Nord und die IG Metall. 10482 Quadratmeter Platz bietet das neue Gebäude. • Sofern weiter Mieter Interesse an einem Einzug ins Bahnhofsgebäude bekunden, wird das Dachgeschoss ausgebaut.
UNNA. Die Handwerker im renovierten Bahnhofsgebäude setzen zum Endspurt an. Drei von sechs Mietern sind schon eingezogen, das Gebäude wird daher ab Oktober für die ersten Kunden zugänglich sein. Steakrestaurant, Bahnschalter und Café sollen bis Mitte Oktober mit der Eröffnung folgen. Michael Deterding wird in diesen Tagen häufig auf sein Bauprojekt angesprochen. "Die Leute haben Spaß daran zu sehen dass man aus alten Gebäuden etwas machen kann. Viele freuen sich, dass ein Stück altes Unna erhalten bleibt", sagt der bakannte Architekt. Seit Ende 2006 wird am Empfangsgebäude gebaut. Ein Flügel wurde abgerissen, ein neuer Entstand. Das Innere wurde komplett erneuert, wobei Deterding in einigen Räumen wie dem Restaurant die alten Ziegelmauern freilegte und so eine rustikale Atmosphäre schuf.
Die historischen Fensterbögen im Parterre blieben erhalten. Das über 150 Jahre alte Gebäude verbarg so manche Überraschung. "Ein angeblich tragender Balken war nur angeflanscht", sagt Bauleiter Heiner Thauer. Reisende betreten den Bahnhof durch das südliche Portal. Aus dem künftigen "Reisezentrum" der Deutschan Bahn führt ein Durchgang nach rechts in das Café der Kette "Daily Klems" im Ostflügel. Handwerker bereiten den Einbau der Ladeneinrichtung vor. Aus dem Café geht's nach draußen zum Kiosk. Im Westflügel liegt das Steakrestaurant "Rocky Mountains", das wie das Café Mitte Oktober eröffnen soll. Derweil räumen die Mieter im Obergeschoss (IG Metall, TÜV Nord, Logopädiepraxis) gerade ihre Möbel und Sachen ein. Gesucht wird jetzt noch ein Name für das frisch renovierte Gebäude. Michael Deterding: " 'Historischer Bahnhof ' wäre passend."
Bericht aus der "Thüringer Allgemeine" / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 10.09.2007 Engagement gewürdigt Junge Union Kyffhäuserkreis zeichnete elf ausbildende Firmen des Kyffhäuserkreises aus
Firmen in einem festlichen Rahmen und öffentlich zu ehren, die sich schon länger oder erst seit kurzer Zeit für die Ausbildung junger Menschen engagieren, das hat sich die Junge Union (JU) Kyffhäuserkreis mit auf die Fahne geschrieben. Gestern wurden in Roßleben elf Urkunden feierlich überreicht. Roßleben. Nach Artern, Sondershausen und Bad Frankenhausen gab es am gestrigen Nachmittag in der Musikaula der Klosterschule Roßleben die vierte Auszeichnungsveranstaltung. Durch Informationen der Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer und eigenen Recherchen des politischen Jugendverbandes der CDU, er hat im Kyffhäuserkreis derzeit 60 Mitarbeiter, Tendenz steigend, verschaffte man sich einen Überblick und wählte aus. "Dabei geht es uns nicht nur um die
großen Unternehmen, sondern auch um kleinere", betonte JU-Kreisvorsitzende Beate Meißner im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Informationen über die Firmen habe man noch einmal mit ihnen abgeglichen. Elf Firmen hatten eine Einladung für die gestrige Veranstaltung erhalten, aber auch Unternehmen, die bereits geehrt wurden. Die Urkunde und der Dank fürs Engagement erhielten durch Birgit Diezel, stellvertretende Ministerpräsidentin und Finanzministerin, sowie Landrat Peter Hengstermann (beide CDU) die Autohaus Peter GmbH, die Werbeagentur Maniax at wotk Sondershausen, die Pressko AG Artern, ICS Bottendorf, das Bauunternehmen Kunze Heldrungen, Frenzel Kyffhäuser Tiefkühlkost Ringleben, Eggert Haustechnik Roßleben, das Kunststoffwerk Folietec Roßleben, MSR Baustoffzentrum Sondershausen, das Hotel Residenz Bad Frankenhausen (Success-Gruppe) sowie Lindner Backwaren Feldengel.
"Qualifizierung ist der Schlüssel für die Zukunft. Dabei geht es auch darum, junge Menschen zu fördern und zu fordern", betonte Landrat Peter Hengstermann und verwies darauf, auf den demografischen Wandel zu reagieren, "denn die Bewerber für Lehrstellen werden schon bald knapp". Und mit Blick auf den Kali-Standort Roßleben sagte er, dass es Gespräche gibt, um zu gegebener Zeit die Ausbildung zum Bergmann wieder anzubieten. "Schule und Wirtschaft müssen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten", betonte die Finanzministerin. Zudem sei für die Firmen eine stetige Ausbildung wichtig, auch wenn das nicht immer leicht sei, auch aus finanzieller Sicht. Einige der geehrten Unternehmen hatten gestern Azubis mitgebracht. Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung übernahm ein Ensemble der Klosterschule. INGOLF GLÄSER
Foto aus der "Thüringer Allgemeine" / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 12.09.2007
Anerkennung für Ausbildungsbetriebe
TA-Foto: M.KNEISE
Für ihr Engagement bei der Ausbildung junger Leute ehrte die Junge Union Kyffhäuserkreis in einer Festveranstaltung in der Klosterschule Roßleben folgende regionale Unternehmen mit einer Urkunde: Autohaus Peter GmbH, Werbeagentur Manix at work Sondershausen, Pressko AG Artern, ICS Bottendorf,
Bauunternehmen Kunze Heldrungen, Frenzel Kyffhäuser Tiefkühlkost Ringleben, Eggert Haustechnik Roßleben, Kunststoffwerk Folietec Roßleben, MSR Baustoffzentrum Sonderhausen, Hotel Residenz Bad Frankenhausen sowie Lindner Backwaren Feldengel.
Bericht aus der "Thüringer Allgemeine" / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 07.07.2007 Mit Latthammer und Balkentest Für "Deine Chance! 3 Bewerber - 1 Job" stiegen junge Männer in Heldrungen nicht nur aufs Dach
GEMEISTERT: Im Lehrstellen-Rennen in Heldrungen waren Florian Gensch, Tim Bauer und Mario Martin mit Dachdeckermeisterin Klaudia Kunze.
CHANCE: Drei Tage wurde gedreht und getestet.
Drei junge Leute bugsierten jetzt bei Kunze-Bau in Heldrungen Dachlatten, schreckten nicht vorm Balkenlaufen in der Höhe zurück, hantierten mit Schieferhammer, Haubrücke und Wasserwaage. Nichts Ungewöhnliches im Baubetrieb. Neuland und außerordentliche Herausforderung für das Trio wohl. Schließlich ging es um die begehrte Dachdecker-Lehrstelle und das im Kameravisier der Fernsehleute. Von Petra HELLNER HELDRUNGEN. Nach wie vor kommen in der Kyffhäuser- Region auch dieses Jahr auf eine Lehrstelle mehrere Bewerber, suchen viele noch vergeblich nach einer Ausbildungschance. Das weiß man auch im Kunze- Bauunternehmen in Heldrungen und stellt sich seit Jahren der Verantwortung und bildet aus. In den 16 Jahren des Bestehens des von Hansjörg Kunze gegründeten Familienbetriebes waren es bereits 35. Unter den gut 70 Beschäftigten sind viele der selbst ausgebildeten Fachkräfte. Fünf Lehrlinge starteten allein im Vorjahr von der Bürokauffrau bis zum Klempner. Ab August kommen nun drei, ein Dachdecker, Zimmermann und Maurer hinzu. Rund 150 junge Leute bewarben sich die
letzten Monate wieder bei Kunze-Bau um eine Lehrstelle, davon allein gut 60 für die Ausbildung im Dachdecker-Handwerk. Für eben diese liefen Bewerbungsgespräch und Test diesmal aber ganz anders. "Was ist denn da bei Kunzes los?" - so wunderten sich da wohl nicht wenige Heldrunger. Drei Tage surrten sie Fernsehkameras. Und "Aufnahme, Schnitt, Klappe" - das riefen sich keineswegs die Bau-Handwerker zu. Was da gedreht wurde, war zwar kein Krimi, aber, natürlich mit Drehbuch, nicht weniger spannend. Donnerstag, dem 12. Juli kann jeder schauen, was da los war. "Deine Chance! 3 Bewerber - 1 Job" fordete der Fernsehsender Pro7 die Bewerber Florian Gensch aus Reinsdorf, Tim Bauer aus Heldrungen und Mario Martin aus der Nordhäuser Region heraus. "Die Aufgaben waren wirklich nicht ohne. Das ging an die Grenzen", zieht Dachdeckermeisterin Klaudia Kunze schon den Hut. Zusammen mit ihrem Bruder Silvio, dem Geschäftsführer vom Kunze- Bauunternehmen, begleitete sie die Aktion. Der schmale schräge Balken in fünf Meter Höhe im Heldrunger Schwimmbad fordete enorm Höhentauglichkeit und Balance. Zwar waren die drei Jungs angeleint und vom Kran gesichert, mulmig wurde es
manchem aber schon vom Zusehen. Da wurde beim Bewerbungsgespräch und Test am Nagelbrett wohl doch noch weit weniger geschwitzt. Mit drei Ziegeln auf der Schulter stieg das Trio in dann in Roßla auf einer der aktuellen Kunze-Baustellen aufs Dach - am zweiten Drehtag (7 Uhr bis abends halb zehn) in Dachdeckerzunft nach der Teststaffel im Betrieb mit Dachlattenparcours, Schneiden von Dämmmatte und Co. Heiß her ging`s jedenfalls nicht nur beim Schweißen der Bahnen. Die Entscheidung indes, wer diese Lehrstelle bekommt, fiel alles andere als leicht, schon als am zweiten Tag der Erste nach Hause geschickt werden musste, versichert indes Klaudia Kunze. Auch nach dem Finaltag, als Schieferhammer und Mittelpunktsuche auf der Kreisscheibe ohne Hilfsmittel herausforderten, nicht. "Alle drei waren wirklich gut. 100-prozentig hat`s der letztlich Glückliche und Beste aber verdient". Man war sich einig. Wer der drei nun die Lehrstelle bekommt, blieb geheim, da ließ sich auch Klaudia Kunze vor dem Fernseh-Donnerstag noch nichts entlocken.
Bericht aus dem "Hellweger Anzeiger" / Ausgabe: Stadt Unna vom 04.07.2007 Die Züge stehen, der Bahnhof wächst Im Gegensatz zur Bahn liegen Arbeiter voll im Zeitplan
Beim Bahnhofsumbau ist eine wichtige Zwischenetappe erreicht. Noch in dieser Woche werden im Erdegeschoss die Fenster eingesetzt und die Fliesen verlegt. Foto: Hennes
UNNA. Während die Bahnangestellten mit ihrem Streik den Verkehr auf den Schienen zum Stillstand brachten, wurde nebenan tüchtig weitergearbeitet. Der Rohbau für das neue Bahnhofsgebäude ist fast fertig. Strom und Wasserleitungen sind verlegt, Anbauten wurden abgerissen und neu errichtet. Noch in dieser Woche werden im Erdgeschoss die Fenster eingesetzt und die Fliesen verlegt. "Dann fehlen noch die Becken in den Waschräumen", sagt Bauleiter Jens Mittelstedt. Mitte September sollen die Arbeiten am Rohbau endgültig abgeschlossen sein. "So wie es aussieht, liegen wir voll im Zeitplan." Zumindest mit dem Innenausbau. "Die Außenarbeiten - das Anbringen der Wärmedämmung und das Verputzen - werden sich vermutlich um zwei Wochen verzögern", prognostiziert Mittelstedt. Im oberen Teil des Gebäudes ziehen die IG Metall, der TÜV und eine Logopädiepraxis ein, unten ein Steakhaus (wir berichteten). Wann die Arbeiten im Gebäude endgültig abgeschlossen sind, liege dann in den Händen der Mieter. Größte Herausforderung bei den Umbauarbeiten war für Mittelstedt die Nähe zur Bahnlinie. Doch zumindest gestern Morgen hatten die Arbeiter damit keine Probleme. Bis 9 Uhr legten Bahnpersonal und Lokführer die Arbeit nieder. Im Gegensatz zu dem Ärger über die üblichen Verspätungen nahmen die Reisenden den Streik relativ gelassen hin.
Modern und einladend: So soll er aussehen, der neue Unnaer Bahnhof. Zurzeit wird die Fassade saniert. Rechts ist das Vordach vom Kiosk zu sehen, links die neue Radstation, die später in verschiedenen Farben illuminiert werden soll. Zurzeit befindet sich dort das provisorische Reisezentrum.
Bericht aus der "Thüringer Allgemeine" / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 05.06.2007 Spielspaß und Spendenscheck für Kinder in Heldrungen und Oberheldrungen
HELDRUNGEN (ph). Beim Bauunternehmen Kunze in Heldrungen ist es Tradition, alljährlich zum Kindertag mit Spenden und Präsenten zu überraschen. In den Kinerhäusern in Oldisleben und Oberheldrungen sowie dem evangelischen Kindergarten in Heldrungen erfreute man damit in den Vorjahren bereits. Jetzt sangen die Jungen und Mädchen in der AWO- Kindertagesstätte in Heldrungen ein fröhliches Lied zum Dank. Der Geschäftsführer des Kunze-Bauunternehmens, Silvio Kunze, sowie Klaudi Kunze hatten rechtzeitig zur Kindertagsfeier eine große bunte Spielzeugkiste mit Bällen, Gemeinschaftsspielen, Büchern und, und,
und vorbeigebracht und 50 Euro für weiteren Spielspaß. Weiter ging die diesjährige Fahrt nach Oberheldrungen ins dortige Kinderheim des Diakonieverbundes Kyffhäuser Bad Frankenhausen. Gern zeigten die neun Sieben- bis 17-Jährigen ihr Haus, die Ziemmer und stolz all das, was sie gemeinsam schon gemacht haben. Und weil Heldrungens Bürgermeister Norbert Enke (CDU) es so gut findet, dass es diese Einrichtung, wo sich sehr gut um die Jungen und Mädchen gekümmert wird, gibt, schloss er sich an. So wurde aus dem 50- ein 100-Euro-Spendenscheck, über den man sich sehr freute.
PRÄSENT: Bei den Kindern und Jugendlichen in Oberheldrungen stockte Heldrungens Bürgermeister den Spendenscheck vom Kunze-Bauunternehmen gern auf.
Über Besuch freuten sich die Jungen und Mädchen in der "Bienchen"- Kindertagesstätte und im Kinderheim in Ober- heldrungen ganz besonders.
Bericht aus dem "Hellweger Anzeiger" / Ausgabe: Stadt Unna vom 12.4.2007 Mosaik "Bahnhofsumfeld" wird ein zähes Gepuzzle 2007 weiter nur Förderstufe B - RP Diegel: Nicht nur auf "Staatsknete verlassen
Das heruntergekommene Bahnhofsgebäude lässt eine vierköpfige Investorengruppe um Architekt Michael Detering bis zum Sommer für 2,5 Millionen Euro umbauen. Die Bahnkunden erwartet dann ein modernes neues Reisezentrum mitsamt Bahnhofscafé und Steakrestaurant. Das private Engagement kann nach Einschätzung von Reigierungspräsident Helmut Diegel als Beschleunigung dafür dienen, dass das Land weitere Bausteine des Projekts "Bahnhofsumfeld" in die oberste Förderpriorität hievt. Denn die Stadt zeige auf diese Weise, dass sie nicht nur auf "Staatsknete schiele". Das mache Eindruck. Foto: Hennes
Von SILVIA RINKE UNNA. Schon im Mai soll der erste Latte Macciato im neuen Bahncafé schäumen, im August der alte Bahnhof ganz beu glänzen. So weit - so gut. Aber. Für die nächsten Bausteine des "Unnaer Bahnhofsumfeldes" mit allen voran der Busbahnhofverlegung macht Regierungspräsident Helmut Diegel wenig Hoffnung auf zügige Realisierung. "Das Projekt ist in Förderpriorität B. Da bleibt es drin".
Um "in den Förderprogrammen 2008 und 2009 nach oben zu rutschen", werde man "jetzt intensiver arbeiten müsse", kündigte der RP bei seinem Besuch jüngst in Unna an. Zeigt die Stadt auf diese Weise Eigeninitiative, macht das beim Land durchaus Eindruck, weiß Helmut Diegel."Sie beweisen damit, dass Sie nicht nur auf Staatsknete schielen". Um nun aber für die nächsten Einzelprojekte wie eben die Busbahnhofverlegung auch "Staatsknete" zu kassieren, muss Unna ein
schlüssiges Planungskonzept mitsamt gewünschter Reihenfolge vorlegen, macht der RP deutlich. "Und da sind andere Städte schon deutlich weiter."
Bericht aus dem HELLWEGER ANZEIGER / STADT UNNA vom 6. Februar 2007
Platz für den neu gestalteten Bahnhof Der Bahnhofsumbau erreicht die nächste Etappe. Im Auftrag der Investoren um den Architekten Michael Deterding werden seit gestern zwei Anbauten abgerissen. Das Empfangsgebäude erhält in den nächsten Monaten ein neues Gesicht. Reisende können künftig in einer Ladenzeile auf den Zug warten. Das Reisezentrum der Deutschen Bahn, die Backkette Klems, ein Steakrestaurant sowie die IG Metall sind als Mieter gesetzt. Auf der Westseite entsteht die neue Radstation. Foto: Hennes
Bericht aus der "Thüringer Allgemeine" / Ausgabe: Erfurter Allgemeine vom 03.03.2007 Finanzchefin mit Kletterabgabe Nach Brand: Außenhülle des Hauses Dacheröden wieder fertig Komplette Sanierung noch dieses Jahr
BEKRÖNUNG: 23 solcher Gaubenaufsätze werden das Haus Dacheröden schmücken. In für sie völlig neue Regionen wagte sich gestern die Finanzbeigeordnete Karola Pablich. Zwar hatte sie am Morgen vergessen, in das passende Schuhwerk zu schlüpfen. Dennoch kletterte sie am Nachmittag forsch in ihren hochhackigen Tretern durch eines der obersten Fenster hinaus aufs Gerüst am Haus Dacheröden.
Der Vorarbeiter des Heldrunger Bauunternehmens Kunze schob schließlich die letzte der zwölf Bekrönungen des Vorderdaches auf den Holzschaft. Über eine Viertelmillion Euro haben Zimmererarbeiten und Eindeckung gekostet, informierte Erfurts Finanzchefin. Alles sei durch die Versicherung gedeckt, die bis zur Wiederherstellung des vor dem Brand erreichten Zustandes einstehe. Eine Ausschreibung der Leistungen sei nicht erfolgt und in diesem Fall auch nicht vorgeschrieben.
ALTSTADT. Nach dem Brand, der im Vorsommer den Dachstuhl weitgehend vernichtete, gab es gestern im Haus Dacheröden neben dem alten Angerbrunnen endlich wieder einen Grund zum Feiern: Den Abschluss der Wiederherstellung der Außenhülle. Mit gehörigem Respekt trug Karola Pablich die Gaubenbekrönung über die Gerüststange. Den letzten Schritt jedoch, die Leiter hinauf zur Spitze des heraus stehenden Fensters, überließ sie Alexander Günther und reichte die symbolische Verzierung weiter.
"Die Firmen,, die schon vor dem Brand hier am Werk waren, haben sich an die Preise der ursprünglichen Ausschreibung gehalten. Das hat es uns bei der erneuten Vergabe sehr erleichtert", verwies Karlheinz Siegl vom Hochbauamt auf die Objekterfahrung der Handwerker. Die Stadtverwaltung plane, so Pablich, das Haus komplett noch in diesem Jahr fertig zu bekommen. Dafür seien rund 1,3 Mio Euro inklusive bereits in Aussicht gestellter Födermittel des Landes veranschlagt. Zuvor aber müssen erst die Stadträte dazu eine Entscheidung treffen. Jörg HEISSE
Bericht aus der "TLZ" Zeitung für Erfurt vom 03.03.2007 Dach ist wieder komplett Haus Dacheröden: Montag beginnt Innenausbau - 18026,18 Euro Spenden
Die letzte Gaube aufgesetzt wurde gestern von Alexander Günther auf dem neu eingedeckten Haus Dacheröden. Dem Vorarbeiter des Heldrunger Bauunternehmen Kunze ging dabei fachgerecht Finanzdezernentin Karola Pablich zur Hand. Foto: Schwarz
VON HARTMUT SCHWARZ Altstadt. (tlz) Karola Pablich war gestern die Idealbesetzung für die Rolle der Handlangerin beim Aufsetzen der letzten Gaubenspitze auf dem Dach des Hauses Dacheröden. Denn der Einsatz der Finanzbeigeordneten war beim Wiederaufbau nach dem Brand mindestens genauso gefragt, wie der von Zimmerleuten und Dachdeckern. Denn sie wusste die Finanzen so zu sortieren, dass das Ziel, das Haus in diesem Jahr zu vollenden, erreichbar scheint. Neben den Kosten für dieSofortmaßnahmen nach dem Brand hat die von der Versicherung beglichene Beseitigung der Schäden etwa 260000 Euro gekostet. Seit gestern ist wieder der Zustand
erreicht, der unmittelbar vor dem Brand bestaunt werden konnte. "Die äußere Hülle steht, Montag beginnt der Innenausbau", markierte Karl-Heinz Siegl, Abteilungsleiter im Hochbauamt, den nächsten Schritt im Baugeschehen. Zuerst werden die Räume für die Stiftung "Goldener Spatz" gebaut, schrittweise soll es mit den Funktionsräumen im Dachgeschoss weitergehen. Untern Strich wird der Innenausbau laut Pablich etwa 1,3 Millionen Euro kosten - eine Summe, die zu 70 Prozent mit Fördermitteln gepolstert werden soll, an einem Finanzierungsplan werde gearbeitet. Abhängig sei letztendlich von der Stellungnahme des Bauausschusses, denn zum Projekt "Haus Dacheröden" gehöre mehr als ein saniertes Dachgeschoss. Auch der Seitenflügel ist
reparaturbedürftig, ein abrissreifer Anbau muss beseitigt, das Umfeld gestaltet werden.Und weiterhin sei unklar, auf welche ungeahnte Schäden man beim Innenausbau noch stoßen wird. Da mit weiteren Folgeschäden des Brandes und des Löschwassers zurechnen ist, soll künftig stets die Versicherung ins Boot geholt werden. Dass im Herbst 2007 zur Eröffnung eingeladen werden kann, scheint seit gestern wieder wahrscheinlich. Nicht zuletzt wegen der vielen Erfurter, die nach dem Brand spontan gespendet haben. Selbstverständlich wusste die Finanzbeigeordnete auch den exakten Betrag der Spenden: 18026,18 Euro!
Bericht aus der "Thüringer Allgemeine" / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 02.03.2007 Kunze Bauleute aus Heldrungen deckten das bedeutsame Erfurter Denkmal nach Brand nochmal neu
Heute wird es feierlich übergeben das Haus Dacheröden in Erfurts Zentrum. Eigentlich zum zweiten Mal. Fast fertig saniert war das Denkmal, als ein Brand im Dachstuhl für eine Katastrophe sorgte. Die Heldrunger Kunze-Bauleute meisterten das herausfordernde Projekt wie andere Bauspezialitäten erneut.
VOLLBRACHT: Erfahrungen auf das Haus Dacheröden kamen den Kunze- Bauleuten beim erneuten Eindecken nach dem Brand zu Gute. Heute ist feierliche Übergabe. TA:Foto: M.KNEISE
HELDRUNGEN/ERFURT. Nahezu komplett restauriert, war das Haus Dacheröden, als am 23. August 2006 ein Brand nahezu den ganzen Dachstuhl vernichtete, Schäden der Substanz nicht ausblieben. Über Nacht vor den Scherben ihrer Arbeit standen fassungslos auch die Bauleute des Heldrunger Bauunternehmens Kunze (TA berichtete). In gerade acht Wochen wurde nun seit dem 8. Januar von den Denkmal- Spezialisten nochmals eingedeckt. Diverse Erfahrungen die schon vorab das herausfordernde Unterfangen meistern ließen, kamen zu Gute.
Man wusste, welche Ecke, wie zu machen ist, um jedes, was über Jahrhunderte in Schieflage geriet, wieder so wirken zu lassen, dennoch dicht und sicher zu decken. Das künftige Kulturzentrum ist eben nicht nur äußerlich geschichtsträchtig. In dem im 16. Jahrhundert errichteten, nach Karl Friedrich Freiherr von Dacheröden benannten Bürgerhaus trafen sich dereinst Künstler, Schriftsteller, Gelehrte, verkehrten auch Goethe und Schiller. 750 Quadratmeter Dach kamen für die Kunze-Bauleute mit Bauleiter Alexander
Amthor und Dachdeckervorarbeiter Alexander Günther erneut zusammen, samt den Häubchen, Gauben und Rinnen. Mit den anderen Gewerken geben die Heldrunger um Geschäftsführer Silvio Kunze nun heute Haus Dacheröden feierlich in einem besonderen Moment an die Stadt Erfurt zurück. Petra HELLNER
Bericht aus der "Thüringer Allgemeine" / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 02.02.2007 Dächer dicht nach Kyrill
Bilder aus o.g. Tageszeitung zum Thema Orkanschäden nach dem Orkan Kyrill. Diese Fotos zeigen unsere Mitarbeiter bei Instandsetzungsmaßnahmen.
PRESSEARTIKEL - 2007
Bericht aus dem "Hellweger Anzeiger" / Ausgabe: Stadt Unna vom 05.12.2007
Bürgerpreis 2007 für „modernes altes Gesicht der Stadtgeschichte“
Und der Gewinner ist... der historische Bahnhof. Den Bürgerpreis 2007 teilen sich jene fünf Investoren, die im vergangenen Jahr den maroden Bahnhof zum Schmuckstück haben umbauen lassen. Nach Plänen von Architekt Michael Deterding, der denn auch selbst als Preisträger grüßt. "Die Zeiten des Vergammelns sind vorbei", lobt die Initiative "Bürger für Unna", die den Bürgerpreis zum vierten Mal gemeinsam mit dem Verkehrverein verleiht. "Ohne seine
hirstorischen Grundstrukturen zu zerstören, wurde er den heutigen Bedürfnissen angepasst und gibt jetzt als moderner alter Bahnhof der Geschichte ein Gesicht." Geld gibt's keins für die Gewinner - der Bürgerpreis würdigt undotiert den Einsatz bei der Herstellung (oder Wiederherstellung) "besonderer Einmaligkeiten" der Stadt. Die Laudatio zur Preisverleihung am Montag, 10. Dezember, um 15.30 Uhr vor dem Bahnhof wird Bürgermeister Werner Kolter halten. Foto: Udo Hennes
Bericht aus dem "Hellweger Anzeiger" / Ausgabe: Stadt Unna vom 28.09.2007
Die Renovierung des Bahnhofsgebäudes ist fast abgeschlossen. Rechts unten zieht ein Café ein, hinter dem Hauptprtal (Mitte) geht's bald zum Bahn-Reise- zentrum, links zu einem Steakhaus.
Bahnhof • Zum Schnäppchenpreis von 250 000 Euro erwarben fünf Investoren Ende 2004 das sanierungsbedürftige Bahnhofsgebäude. Insgesamt investieren sie 2,5 Millionen Euro. Baubeginn war Ende 2006. • Fünf Unnaer wecken als Investoren das Gebäude aus dem Dornröschenschlaf, vier sind bekannt: die Back- Unternehmer Hans-Jürgen Klems und Andreas Große- Kock sowie Architekt Michael Deterding und Projektentwickler Rainer Rüngeler. • Mieter sind die Backkette Klems, die Deutsche Bahn und das Steakhouse "Rocky Mountains", die Logopädin Sonja Evers, der TÜV Nord und die IG Metall. 10482 Quadratmeter Platz bietet das neue Gebäude. • Sofern weiter Mieter Interesse an einem Einzug ins Bahnhofsgebäude bekunden, wird das Dachgeschoss ausgebaut.
UNNA. Die Handwerker im renovierten Bahnhofsgebäude setzen zum Endspurt an. Drei von sechs Mietern sind schon eingezogen, das Gebäude wird daher ab Oktober für die ersten Kunden zugänglich sein. Steakrestaurant, Bahnschalter und Café sollen bis Mitte Oktober mit der Eröffnung folgen. Michael Deterding wird in diesen Tagen häufig auf sein Bauprojekt angesprochen. "Die Leute haben Spaß daran zu sehen dass man aus alten Gebäuden etwas machen kann. Viele freuen sich, dass ein Stück altes Unna erhalten bleibt", sagt der bakannte Architekt. Seit Ende 2006 wird am Empfangsgebäude gebaut. Ein Flügel wurde abgerissen, ein neuer Entstand. Das Innere wurde komplett erneuert, wobei Deterding in einigen Räumen wie dem Restaurant die alten Ziegelmauern freilegte und so eine rustikale Atmosphäre schuf. Die historischen Fensterbögen im Parterre blieben erhalten. Das über
150 Jahre alte Gebäude verbarg so manche Überraschung. "Ein angeblich tragender Balken war nur angeflanscht", sagt Bauleiter Heiner Thauer. Reisende betreten den Bahnhof durch das südliche Portal. Aus dem künftigen "Reisezentrum" der Deutschan Bahn führt ein Durchgang nach rechts in das Café der Kette "Daily Klems" im Ostflügel. Handwerker bereiten den Einbau der Ladeneinrichtung vor. Aus dem Café geht's nach draußen zum Kiosk. Im Westflügel liegt das Steakrestaurant "Rocky Mountains", das wie das Café Mitte Oktober eröffnen soll. Derweil räumen die Mieter im Obergeschoss (IG Metall, TÜV Nord, Logopädiepraxis) gerade ihre Möbel und Sachen ein. Gesucht wird jetzt noch ein Name für das frisch renovierte Gebäude. Michael Deterding: " 'Historischer Bahnhof ' wäre passend."
"Historischer Bahnhof" begrüßt die Besucher Renoviertes Empfangsgebäude ist ab Oktober für die ersten Kunden zugänglich
Bericht aus der "Thüringer Allgemeine" / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 10.09.2007 Engagement gewürdigt Junge Union Kyffhäuserkreis zeichnete elf ausbildende Firmen des Kyffhäuserkreises aus
Firmen in einem festlichen Rahmen und öffentlich zu ehren, die sich schon länger oder erst seit kurzer Zeit für die Ausbildung junger Menschen engagieren, das hat sich die Junge Union (JU) Kyffhäuserkreis mit auf die Fahne geschrieben. Gestern wurden in Roßleben elf Urkunden feierlich überreicht. Roßleben. Nach Artern, Sondershausen und Bad Frankenhausen gab es am gestrigen Nachmittag in der Musikaula der Klosterschule Roßleben die vierte Auszeichnungsveranstaltung. Durch Informationen der Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer und eigenen Recherchen des politischen Jugendverbandes der CDU, er hat im Kyffhäuserkreis derzeit 60 Mitarbeiter, Tendenz steigend, verschaffte man sich einen Überblick und wählte aus. "Dabei geht es uns nicht nur um die
großen Unternehmen, sondern auch um kleinere", betonte JU- Kreisvorsitzende Beate Meißner im Gespräch mit dieser Zeitung. Die Informationen über die Firmen habe man noch einmal mit ihnen abgeglichen. Elf Firmen hatten eine Einladung für die gestrige Veranstaltung erhalten, aber auch Unternehmen, die bereits geehrt wurden. Die Urkunde und der Dank fürs Engagement erhielten durch Birgit Diezel, stellvertretende Ministerpräsidentin und Finanzministerin, sowie Landrat Peter Hengstermann (beide CDU) die Autohaus Peter GmbH, die Werbeagentur Maniax at wotk Sondershausen, die Pressko AG Artern, ICS Bottendorf, das Bauunternehmen Kunze Heldrungen, Frenzel Kyffhäuser Tiefkühlkost Ringleben, Eggert Haustechnik Roßleben, das Kunststoffwerk Folietec Roßleben, MSR Baustoffzentrum Sondershausen, das Hotel Residenz Bad Frankenhausen (Success-Gruppe) sowie Lindner Backwaren Feldengel.
"Qualifizierung ist der Schlüssel für die Zukunft. Dabei geht es auch darum, junge Menschen zu fördern und zu fordern", betonte Landrat Peter Hengstermann und verwies darauf, auf den demografischen Wandel zu reagieren, "denn die Bewerber für Lehrstellen werden schon bald knapp". Und mit Blick auf den Kali-Standort Roßleben sagte er, dass es Gespräche gibt, um zu gegebener Zeit die Ausbildung zum Bergmann wieder anzubieten. "Schule und Wirtschaft müssen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten", betonte die Finanzministerin. Zudem sei für die Firmen eine stetige Ausbildung wichtig, auch wenn das nicht immer leicht sei, auch aus finanzieller Sicht. Einige der geehrten Unternehmen hatten gestern Azubis mitgebracht. Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung übernahm ein Ensemble der Klosterschule. INGOLF GLÄSER
Foto aus der "Thüringer Allgemeine" / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 12.09.2007
Anerkennung für Ausbildungsbetriebe
TA-Foto: M.KNEISE
Für ihr Engagement bei der Ausbildung junger Leute ehrte die Junge Union Kyffhäuserkreis in einer Festveranstaltung in der Klosterschule Roßleben folgende regionale Unternehmen mit einer Urkunde: Autohaus Peter GmbH, Werbeagentur Manix at work Sondershausen, Pressko AG Artern, ICS Bottendorf,
Bericht aus der "Thüringer Allgemeine" / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 07.07.2007 Mit Latthammer und Balkentest Für "Deine Chance! 3 Bewerber - 1 Job" stiegen junge Männer in Heldrungen nicht nur aufs Dach
GEMEISTERT: Im Lehrstellen-Rennen in Heldrungen waren Florian Gensch, Tim Bauer und Mario Martin mit Dachdeckermeisterin Klaudia Kunze.
CHANCE: Drei Tage wurde gedreht und getestet.
Drei junge Leute bugsierten jetzt bei Kunze-Bau in Heldrungen Dachlatten, schreckten nicht vorm Balkenlaufen in der Höhe zurück, hantierten mit Schieferhammer, Haubrücke und Wasserwaage. Nichts Ungewöhnliches im Baubetrieb. Neuland und außerordentliche Herausforderung für das Trio wohl. Schließlich ging es um die begehrte Dachdecker-Lehrstelle und das im Kameravisier der Fernsehleute. Von Petra HELLNER HELDRUNGEN. Nach wie vor kommen in der Kyffhäuser-Region auch dieses Jahr auf eine Lehrstelle mehrere Bewerber, suchen viele noch vergeblich nach einer Ausbildungschance. Das weiß man auch im Kunze-Bauunternehmen in Heldrungen und stellt sich seit Jahren der Verantwortung und bildet aus. In den 16 Jahren des Bestehens des von Hansjörg Kunze gegründeten Familienbetriebes waren es bereits 35. Unter den gut 70 Beschäftigten sind viele der selbst ausgebildeten Fachkräfte. Fünf Lehrlinge starteten allein im Vorjahr von der Bürokauffrau bis zum Klempner. Ab August kommen nun drei, ein Dachdecker, Zimmermann und Maurer hinzu. Rund 150 junge Leute bewarben sich die letzten Monate wieder bei Kunze-Bau um eine Lehrstelle, davon allein gut 60 für die Ausbildung im Dachdecker-Handwerk. Für eben diese liefen Bewerbungsgespräch und Test diesmal aber ganz anders. "Was ist denn da bei Kunzes los?" - so wunderten sich da wohl nicht wenige Heldrunger. Drei Tage surrten sie Fernsehkameras. Und "Aufnahme, Schnitt, Klappe" - das riefen sich keineswegs die Bau- Handwerker zu. Was da gedreht wurde, war zwar kein Krimi, aber, natürlich mit Drehbuch, nicht weniger spannend. Donnerstag, dem 12. Juli kann jeder schauen, was da los war. "Deine Chance! 3 Bewerber - 1 Job" fordete der Fernsehsender Pro7 die Bewerber Florian Gensch aus Reinsdorf, Tim Bauer aus
Heldrungen und Mario Martin aus der Nordhäuser Region heraus. "Die Aufgaben waren wirklich nicht ohne. Das ging an die Grenzen", zieht Dachdeckermeisterin Klaudia Kunze schon den Hut. Zusammen mit ihrem Bruder Silvio, dem Geschäftsführer vom Kunze- Bauunternehmen, begleitete sie die Aktion. Der schmale schräge Balken in fünf Meter Höhe im Heldrunger Schwimmbad fordete enorm Höhentauglichkeit und Balance. Zwar waren die drei Jungs angeleint und vom Kran gesichert, mulmig wurde es manchem aber schon vom Zusehen. Da wurde beim Bewerbungsgespräch und Test am Nagelbrett wohl doch noch weit weniger geschwitzt. Mit drei Ziegeln auf der Schulter stieg das Trio in dann in Roßla auf einer der aktuellen Kunze-Baustellen aufs Dach - am zweiten Drehtag (7 Uhr bis abends halb zehn) in Dachdeckerzunft nach der Teststaffel im Betrieb mit Dachlattenparcours, Schneiden von Dämmmatte und Co. Heiß her ging`s jedenfalls nicht nur beim Schweißen der Bahnen. Die Entscheidung indes, wer diese Lehrstelle bekommt, fiel alles andere als leicht, schon als am zweiten Tag der Erste nach Hause geschickt werden musste, versichert indes Klaudia Kunze. Auch nach dem Finaltag, als Schieferhammer und Mittelpunktsuche auf der Kreisscheibe ohne Hilfsmittel herausforderten, nicht. "Alle drei waren wirklich gut. 100-prozentig hat`s der letztlich Glückliche und Beste aber verdient". Man war sich einig. Wer der drei nun die Lehrstelle bekommt, blieb geheim, da ließ sich auch Klaudia Kunze vor dem Fernseh-Donnerstag noch nichts entlocken.
Bericht aus dem "Hellweger Anzeiger" / Ausgabe: Stadt Unna vom 04.07.2007 Die Züge stehen, der Bahnhof wächst Im Gegensatz zur Bahn liegen Arbeiter voll im Zeitplan
Beim Bahnhofsumbau ist eine wichtige Zwischenetappe erreicht. Noch in dieser Woche werden im Erdegeschoss die Fenster eingesetzt und die Fliesen verlegt. Foto: Hennes
UNNA. Während die Bahnangestellten mit ihrem Streik den Verkehr auf den Schienen zum Stillstand brachten, wurde nebenan tüchtig weitergearbeitet. Der Rohbau für das neue Bahnhofsgebäude ist fast fertig. Strom und Wasserleitungen sind verlegt, Anbauten wurden abgerissen und neu errichtet. Noch in dieser Woche werden im Erdgeschoss die Fenster eingesetzt und die Fliesen verlegt. "Dann fehlen noch die Becken in den Waschräumen", sagt Bauleiter Jens Mittelstedt. Mitte September sollen die Arbeiten am Rohbau endgültig abgeschlossen sein. "So wie es aussieht, liegen wir voll im Zeitplan." Zumindest mit dem Innenausbau. "Die Außenarbeiten - das Anbringen der Wärmedämmung und das Verputzen - werden sich vermutlich um zwei Wochen verzögern", prognostiziert Mittelstedt. Im oberen Teil des Gebäudes ziehen die IG Metall, der TÜV und eine Logopädiepraxis ein, unten ein Steakhaus (wir berichteten). Wann die Arbeiten im Gebäude endgültig abgeschlossen sind, liege dann in den Händen der Mieter. Größte Herausforderung bei den Umbauarbeiten war für Mittelstedt die Nähe zur Bahnlinie. Doch zumindest gestern Morgen hatten die Arbeiter damit keine Probleme. Bis 9 Uhr legten Bahnpersonal und Lokführer die Arbeit nieder. Im Gegensatz zu dem Ärger über die üblichen Verspätungen nahmen die Reisenden den Streik relativ gelassen hin.
Modern und einladend: So soll er aussehen, der neue Unnaer Bahnhof. Zurzeit wird die Fassade saniert. Rechts ist das Vordach vom Kiosk zu sehen, links die neue Radstation, die später in verschiedenen Farben illuminiert werden soll. Zurzeit befindet sich dort das provisorische Reisezentrum.
Bericht aus der "Thüringer Allgemeine" / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 05.06.2007 Spielspaß und Spendenscheck für Kinder in Heldrungen und Oberheldrungen
HELDRUNGEN (ph). Beim Bauunternehmen Kunze in Heldrungen ist es Tradition, alljährlich zum Kindertag mit Spenden und Präsenten zu überraschen. In den Kinerhäusern in Oldisleben und Oberheldrungen sowie dem evangelischen Kindergarten in Heldrungen erfreute man damit in den Vorjahren bereits. Jetzt sangen die Jungen und Mädchen in der AWO-Kindertagesstätte in Heldrungen ein fröhliches Lied zum Dank. Der Geschäftsführer des Kunze-Bauunternehmens, Silvio Kunze, sowie Klaudi Kunze hatten rechtzeitig zur Kindertagsfeier eine große bunte Spielzeugkiste mit Bällen, Gemeinschaftsspielen, Büchern und, und, und vorbeigebracht und 50 Euro für weiteren Spielspaß.
Weiter ging die diesjährige Fahrt nach Oberheldrungen ins dortige Kinderheim des Diakonieverbundes Kyffhäuser Bad Frankenhausen. Gern zeigten die neun Sieben- bis 17-Jährigen ihr Haus, die Ziemmer und stolz all das, was sie gemeinsam schon gemacht haben. Und weil Heldrungens Bürgermeister Norbert Enke (CDU) es so gut findet, dass es diese Einrichtung, wo sich sehr gut um die Jungen und Mädchen gekümmert wird, gibt, schloss er sich an. So wurde aus dem 50- ein 100-Euro-Spendenscheck, über den man sich sehr freute.
PRÄSENT: Bei den Kindern und Jugendlichen in Oberheldrungen stockte Heldrungens Bürgermeister den Spendenscheck vom Kunze-Bauunternehmen gern auf.
Über Besuch freuten sich die Jungen und Mädchen in der "Bienchen" - Kindertagesstätte und im Kinderheim in Oberheldrungen ganz besonders.
Bericht aus dem "Hellweger Anzeiger" / Ausgabe: Stadt Unna vom 12.4.2007 Mosaik "Bahnhofsumfeld" wird ein zähes Gepuzzle 2007 weiter nur Förderstufe B - RP Diegel: Nicht nur auf "Staatsknete verlassen
Das heruntergekommene Bahnhofsgebäude lässt eine vierköpfige Investorengruppe um Architekt Michael Detering bis zum Sommer für 2,5 Millionen Euro umbauen. Die Bahnkunden erwartet dann ein modernes neues Reisezentrum mitsamt Bahnhofscafé und Steakrestaurant. Das private Engagement kann nach Einschätzung von Reigierungspräsident Helmut Diegel als Beschleunigung dafür dienen, dass das Land weitere Bausteine des Projekts "Bahnhofsumfeld" in die oberste Förderpriorität hievt. Denn die Stadt zeige auf diese Weise, dass sie nicht nur auf "Staatsknete schiele". Das mache Eindruck. Foto: Hennes
Von SILVIA RINKE UNNA. Schon im Mai soll der erste Latte Macciato im neuen Bahncafé schäumen, im August der alte Bahnhof ganz beu glänzen. So weit - so gut. Aber. Für die nächsten Bausteine des "Unnaer Bahnhofsumfeldes" mit allen voran der Busbahnhofverlegung macht Regierungspräsident Helmut Diegel wenig Hoffnung auf zügige Realisierung. "Das Projekt ist in Förderpriorität B. Da bleibt es drin".
Um "in den Förderprogrammen 2008 und 2009 nach oben zu rutschen", werde man "jetzt intensiver arbeiten müsse", kündigte der RP bei seinem Besuch jüngst in Unna an. Zeigt die Stadt auf diese Weise Eigeninitiative, macht das beim Land durchaus Eindruck, weiß Helmut Diegel."Sie beweisen damit, dass Sie nicht nur auf Staatsknete schielen". Um nun aber für die nächsten Einzelprojekte wie eben die Busbahnhofverlegung auch "Staatsknete" zu kassieren, muss Unna ein schlüssiges Planungskonzept mitsamt gewünschter Reihenfolge vorlegen, macht der RP deutlich. "Und da sind andere Städte schon deutlich weiter."
Bericht aus dem HELLWEGER ANZEIGER / STADT UNNA vom 6. Februar 2007
Platz für den neu gestalteten Bahnhof Der Bahnhofsumbau erreicht die nächste Etappe. Im Auftrag der Investoren um den Architekten Michael Deterding werden seit gestern zwei Anbauten abgerissen. Das Empfangsgebäude erhält in den nächsten Monaten ein neues Gesicht. Reisende können künftig in einer Ladenzeile auf den Zug warten. Das Reisezentrum der Deutschen Bahn, die Backkette Klems, ein Steakrestaurant sowie die IG Metall sind als Mieter gesetzt. Auf der Westseite entsteht die neue Radstation. Foto: Hennes
Bericht aus der "Thüringer Allgemeine" / Ausgabe: Erfurter Allgemeine vom 03.03.2007 Finanzchefin mit Kletterabgabe Nach Brand: Außenhülle des Hauses Dacheröden wieder fertig Komplette Sanierung noch dieses Jahr
BEKRÖNUNG: 23 solcher Gaubenaufsätze werden das Haus Dacheröden schmücken. In für sie völlig neue Regionen wagte sich gestern die Finanzbeigeordnete Karola Pablich. Zwar hatte sie am Morgen vergessen, in das passende Schuhwerk zu schlüpfen. Dennoch kletterte sie am Nachmittag forsch in ihren hochhackigen Tretern durch eines der obersten Fenster hinaus aufs Gerüst am Haus Dacheröden.
Der Vorarbeiter des Heldrunger Bauunternehmens Kunze schob schließlich die letzte der zwölf Bekrönungen des Vorderdaches auf den Holzschaft. Über eine Viertelmillion Euro haben Zimmererarbeiten und Eindeckung gekostet, informierte Erfurts Finanzchefin. Alles sei durch die Versicherung gedeckt, die bis zur Wiederherstellung des vor dem Brand erreichten Zustandes einstehe. Eine Ausschreibung der Leistungen sei nicht erfolgt und in diesem Fall auch nicht vorgeschrieben. ALTSTADT. Nach dem Brand, der im Vorsommer den Dachstuhl weitgehend vernichtete, gab es gestern im Haus Dacheröden neben dem alten Angerbrunnen endlich wieder einen Grund zum Feiern: Den Abschluss der Wiederherstellung der Außenhülle.
Mit gehörigem Respekt trug Karola Pablich die Gaubenbekrönung über die Gerüststange. Den letzten Schritt jedoch, die Leiter hinauf zur Spitze des heraus stehenden Fensters, überließ sie Alexander Günther und reichte die symbolische Verzierung weiter. "Die Firmen,, die schon vor dem Brand hier am Werk waren, haben sich an die Preise der ursprünglichen Ausschreibung gehalten. Das hat es uns bei der erneuten Vergabe sehr erleichtert", verwies Karlheinz Siegl vom Hochbauamt auf die Objekterfahrung der Handwerker. Die Stadtverwaltung plane, so Pablich, das Haus komplett noch in diesem Jahr fertig zu bekommen. Dafür seien rund 1,3 Mio Euro inklusive bereits in Aussicht gestellter Födermittel des Landes veranschlagt. Zuvor aber müssen erst die Stadträte dazu eine Entscheidung treffen. Jörg HEISSE
Bericht aus der "Thüringer Allgemeine" / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 02.03.2007 Kunze Bauleute aus Heldrungen deckten das bedeutsame Erfurter Denkmal nach Brand nochmal neu
Heute wird es feierlich übergeben das Haus Dacheröden in Erfurts Zentrum. Eigentlich zum zweiten Mal. Fast fertig saniert war das Denkmal, als ein Brand im Dachstuhl für eine Katastrophe sorgte. Die Heldrunger Kunze-Bauleute meisterten das herausfordernde Projekt wie andere Bauspezialitäten erneut.
VOLLBRACHT: Erfahrungen auf das Haus Dacheröden kamen den Kunze-Bauleuten beim erneuten Eindecken nach dem Brand zu Gute. Heute ist feierliche Übergabe. TA:Foto: M.KNEISE
HELDRUNGEN/ERFURT. Nahezu komplett restauriert, war das Haus Dacheröden, als am 23. August 2006 ein Brand nahezu den ganzen Dachstuhl vernichtete, Schäden der Substanz nicht ausblieben. Über Nacht vor den Scherben ihrer Arbeit standen fassungslos auch die Bauleute des Heldrunger Bauunternehmens Kunze (TA berichtete). In gerade acht Wochen wurde nun seit dem 8. Januar von den Denkmal-Spezialisten nochmals eingedeckt. Diverse Erfahrungen die schon vorab das herausfordernde Unterfangen meistern ließen, kamen zu Gute. Man wusste, welche Ecke, wie zu machen ist, um jedes, was über Jahrhunderte in Schieflage geriet, wieder so wirken zu lassen, dennoch dicht und sicher zu decken. Das künftige Kulturzentrum ist eben nicht nur äußerlich geschichtsträchtig.
In dem im 16. Jahrhundert errichteten, nach Karl Friedrich Freiherr von Dacheröden benannten Bürgerhaus trafen sich dereinst Künstler, Schriftsteller, Gelehrte, verkehrten auch Goethe und Schiller. 750 Quadratmeter Dach kamen für die Kunze-Bauleute mit Bauleiter Alexander Amthor und Dachdeckervorarbeiter Alexander Günther erneut zusammen, samt den Häubchen, Gauben und Rinnen. Mit den anderen Gewerken geben die Heldrunger um Geschäftsführer Silvio Kunze nun heute Haus Dacheröden feierlich in einem besonderen Moment an die Stadt Erfurt zurück. Petra HELLNER
Bericht aus der "Thüringer Allgemeine" / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 02.02.2007 Dächer dicht nach Kyrill
Bilder aus o.g. Tageszeitung zum Thema Orkanschäden nach dem Orkan Kyrill. Diese Fotos zeigen unsere Mitarbeiter bei  Instandsetzungsmaßnahmen.