Bericht und Foto aus der „Thüringer Allgemeine“ / Ausgabe Kyffhäuser Allgemeine vom 08.11.2014
Unternehmen und Landkreis kämpfen um die besten Bewerber
Bei den 13. Berufsinformationstagen in Sondershausen stellen knapp 60 Firmen fast 100 Ausbildungsberufe vor
Am Messestand des Bauunternehmens Hansjörg Kunze GmbH aus Heldrungen informieren sich Viktoria Wenkel (links) und Alexa Helmich vom Kyffhäusergymnasium aus Bad Frankenhausen, wie Schieferplatten behauen werden. Foto: Ireen Wille
VON IREEN WILLE
Sondershausen. Oberstleutnant Markus Kankeleit wählte klare und deutliche Worte, um die Berufsinfotage am Freitag in der Sondershäuser Bundeswehrhalle zu eröffnen. „Es ist der Kampf um die klügsten Köpfe“, so der Kommandeur des Feldwebelanwärter- /Unteroffiziersanwärter- Bataillons 1. Denn es seien die Jugendlichen selbst, die von der derzeitigen Arbeitsmarktsituation am meisten profitieren, führte Landrätin Antje Hochwind (SPD) in ihrer Rede fort. Momentan übersteige die Zahl der Lehrstellen die Zahl der Bewerber. Anders als noch vor gut zehn Jahren, als der Landkreis Rekordzahlen vor allem bei der Jugendarbeitslosigkeit verzeichnete. Viele junge Leute kehrten nach der vergeblichen Suche nach einem Ausbildungsplatz der Heimat den Rücken. Heute sind es die Firmen, die Probleme damit hätten, ihre freien Lehrstellen überhaupt besetzen zu können. Mit der Zeit haben sich so auch die Rahmenbedingungen der 2002 ins Leben gerufenen Berufsinfotage geändert. Heute sind es weniger die künftigen Azubis, die für sich werben müssen, sondern die Unternehmen und der Landkreis, um gute Mitarbeiter für sich zu begeistern beziehungsweise Einwohner in der Region halten zu
können. Knapp 60 Firmen, Vereine und Verbände nutzen die Möglichkeit, sich und ihre Ausbildungsmöglichkeiten vorzustellen. Am Freitag schleusten sich viele Schulklassen durch die Halle, ließen sich Infomaterial in die Hand drücken, nahmen an Angeboten teil. Nicht alle waren dabei so motiviert und interessiert, zum Beispiel Viktoria Wenkel und Alexa Helmich. Die beiden Neuntklässlerinnen vom Kyffhäusergymnasium in Bad Frankenhausen probierten sich an verschiedenen Ständen aus, kamen mit Firmenvertretern ins Gespräch. „Wir wollen zwar beide später im medizinischen Bereich tätig werden und haben hier nicht die richtigen Ansprechpartner gefunden, aber man kann auch nach Alternativen schauen“, so Viktoria. Am Messestand des Landratsamtes konnte Christine Feske nur Positives über die Infotage berichten. Die Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten hat als Schülerin selbst die Messe besucht. „Am meisten hat mir damals der Samstag gebracht, als meine Mutter mich begleitet hat“, erzählt sie. Erst dann habe sie sich getraut, auf die Firmenvertreter zuzugehen. Im Schulverband sei man doch eher schüchtern unterwegs.
Fotos: kunzebau.de
Fotos aus der Website der Thüringer Allgemeine Bericht und Foto aus der „Thüringer Allgemeine“ / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 05.11.2014
Großreinemachen auf Arterns Rathaus
Dem Arterner Rathaus stieg gestern Dachdecker Jens Weichsel von der Firma Kunze aufs Dach. Es wurden Reinigungs- und Kontrollarbeiten am Dach durchgeführt. Bei dieser Gelegenheit wurden kaputte Ziegel ausgewechselt, die Dachrinnen gründlich gesäubert und am Flachdach kleine Reparaturen ausgeführt. Vor allem
Taubendreck macht dem mehr als 100 Jahre alten Gebäude zu schaffen, desssen Dach in den 90-er Jahren erneuert wurde. Die charakteristische Dachfläche mit ihren Bögen und Rundungen trägt viel zum besonderem Charme des Arterner Rathauses bei. Und so ganz nebenbei hatten die Dachdecker auch einen tollen Blick auf die Innenstadt. Foto: W. Slodczyk
Fotos aus der Website der Thüringer Allgemeine Bericht und Foto aus der „Thüringer Allgemeine“ / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 10.09.2014
Selbst gemacht ist immer noch am schönsten: Werbung für den Kreis
Bewohner knipsten sich für neue Imagekampagne des Landkreises und zieren bald Anzeigen und Plakate
VON SEBASTIAN TAUCHNITZ
Kyffhäuserkreis. Weg vom finstren Billiglohnland, hin zum lebenswerten Kyffhäuserkreis mit netten Maneschen, tollen Unternehmen, spannenden Sehenswürdigkeiten und atemberaubender Natur - derzeit startet die große Imagekampagne des Kyffhäuserkreises, die die Außen- und Innendarstellung unserer Heimat aufpolieren soll. Eine der zentralen Ideen dabei ist: Keine Models sollen für die Region werben, sondern ihre Bewohner. Deswegen setzt die beauftragte Werbefirma „Formation“ aus Erfurt auch ganz auf die Menschen, die zwischen Keula und Roßleben leben. Und rückte in den vergangenen Wochen, bewaffnet mit einem Handy, an und fragte einfach Passanten im Kreis, ob sie mitmachen wollen. „Die Resonanz war überwältigend“, sagt Uwe Chiarcos von „Formation“. Die meisten Befragten hätten nur gesagt: „Endlich zeigen wir mal, wie schön es hier ist.“ Schnappten sich das Handy, machten einen langen Arm und knipsten sich selbst. Die Motive sollen künftig auf Anzeigen und Plakaten sowie im Netz dafür sorgen, dass der Kreis endlich das Image bekommt, das er verdient. Dabei will man sich ganz bewusst nicht nur nach außen wenden, sondern auch dafür sorgen, dass die Bewohner des Kreises stolz auf die Region sind. Demnächst soll man auch selbst Selbstporträts auf der Facebookseite der Aktion hochladen können. Die ersten Motive der neuen Kampagne finden Sie in einer Diaschau auf der Homepage unserer Zeitung unter: ta-sondershausen.de ta-artern.de
Adrian aus Oldisleben und Leon aus Bad Frankenhausen, Lehrlinge der Heldrunger Baufirma Kunze.
Bericht und Foto aus der „Thüringer Allgemeine“ / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 10.09.2014
Angebot für Adebar
Storchenbrutpaar ist in Schönewerda gern gesehen und findet dafür seit Freitag auf einem Scheunendach beste Voraussetzungen
Schönewerda. Nach Ringleben, Esperstedt, Voigtstedt, Heygendorf, Bretleben und Roßleben soll Adebar nach dem Willen des Nabu nun auch in Schönewerda zur Erhaltung und Vermehrung seiner Art sorgen. Gestern wurden dafür unter den Augen zahlreicher Schaulustiger, unter ihnen auch Roßlebens Bürgermeister Steffen Sauerbier, die Voraussetzungen geschaffen: Auf dem Scheunendach von Familie Einax am Ortsausgang in Richtung Donndorf steht nun auf einem stabilen Holzunterbau ein schönes Nest. „Wir hatten ja früher den Storch schon bei uns“, erinnert sich Schönewerdas Ortsteilbürgermeister Horst Rother. Damals sei er aber vertrieben worden, schüttelt er den Kopf. Genau an jener Stelle habe er sein Nest gehabt, wo er sich jetzt wieder ansiedeln soll. Bei Familie Einax ist das Langbein gern gesehen. „Wir würden uns freuen, wenn sich wieder ein Storchenpaar ansiedeln würde“, sagt der Hausherr. Als Lutz Einax und seine Frau Christiane Mellinger-Einax vor zehn Jahren nach Schönewerda zogen, gab es den Storch schon nicht mehr. Vor vier Jahren hatten sie auf eine Ecke des Scheunendachs dann eine Nestunterlage aus Metall errichtet.
Doch Adebar blieb skeptisch. „Ab und zu kam mal einer und hat das angeguckt. Aber nie sind sie geblieben“, bedauert Lutz Einax. Dabei stehen derzeit die Felder ringsum voll von Störchen. „Erst neulich habe ich dort drüben acht Stück kreisen sehen“, zeigt Anja Lannes, die jeden Tag zur Arbeit nach Jena fährt, Richtung Ortsausgang. Auf die Schönewerdaerin und ihren Mann Steffen geht der neuerliche Ansiedlungsvorstoß zurück: Die hauptamtliche Nabu-Mitarbeiterin hatte bei einem Korbmacher in Brandenburg für Thüringen eine ganze Reihe Nestunterlagen zu bestellen. Am Ende war es aber Glück, dass für ihren Wohnort eine abfiel. Die Firma Kunze baute aus Eichenholz das schwere Untergestell - für Lehrling Leon Bartholdt (18) gleich das Gesellenstück. Da der Kran gestern unerwartet anderweitig im Einsatz war, huckte Silvio Kunze das Nest kurzerhand selbst auf und kletterte damit das Dach empor. Am Schluss hatte er noch reichlich weiße Fassadenfarbe zu verkleksen, damit das Nest „gebraucht“ und damit für die Langbeine interessant aussieht. Nun drücken alle die Daumen, dass Adebar Gefallen daran findet.
VON KERSTIN FISCHER
Bericht aus „DeutscheHandwerksZeitung“ / Ausgabe 14 vom 18.07.2014
Schauen, staunen, orientieren
Neuntklässler aus Oldisleben in Heldrunger Betrieben unterwegs
Fotos: Kunzebau GmbH
„Kann sich einer hundert Kubikmeter Holz vorstellen?“ Mit dieser Frage fordert Klaudia Daßler gerne ihre jungen Besucher heraus. Sie ist Dachdeckermeisterin im Heldrunger Betrieb Kunze und übernimmt neben Bauleitungsaufgaben auch die Betreuung der Lehrlinge im Betrieb und der Schülergruppen. Seit drei Jahren ist der auf Sanierung und Restaurierung spezialisierte Dachdeckerbetrieb dabei, wenn Schüler zur Exkursion ins Gewerbegebiet kommen. „Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht“, so die 36-Jährige. Einer der aktuellen Lehrlinge hatte bei einer der vergangenen Exkursionen seinen Ausbildungsberuf gefunden. Auf Tour mit „Berufsstart plus“ Jetzt war es wieder so weit. Die 9. Klassen der Oldislebener Gemeinschaftsschule pilgerten durch das Heldrunger Gewerbegebiet, besuchten die Firma Kunze, erstmals den Metallbetrieb Junge und zwei weitere Betriebe. Im Rahmen des Projektes „Berufsstart Plus“ organsierte Lehrer Rainer Sommer die Tour; unterstützt von Sabine Jähnen, Ausbildungsleiterin der Handwerkskammer Erfurt. Ausbildungschancen gibt es aktuell viele. Bis zu sechs Auszubildende lernen allein in der Firma Kunze: Maurer, Dachdecker, Dachklempner, Zimmerer und Bürokauffrau. Aktuell sind es zwei. Für das neue Lehrjahr sind noch nicht alle Plätze besetzt. Aber darauf kommt es Klaudia Daßler bei ihrer Firmenvorstellung vor den Schülern auch gar nicht an. Schüler loten ihr Talent aus Sie informiert über die Berufe, über Anforderungen, über den Betrieb, der mit rund 60 Mitarbeitern bundesweit auf Baustellen unterwegs ist, über Bewerbungsverfahren und Praktika. Aus der
Schülergruppe hören ein paar Jungs genau zu - ihre Berufswünsche sind Maurer und Tischler. Die Meisterin rät den jungen Leuten, sich spätestens mit ihren nächsten Halbjaheszeugnissen zu bewerben und am besten vorher noch ein Praktikum zu absolvieren. Nach der Präsentation geht’s an die Arbeit. Schieferplatten, Haubrücke und Schiederhammer liegen auf dem Hof bereit. Die Schüler sind dran. Und die Fachfrau sieht sofort, wer mehr und wer weniger Talent hat. Klaudia Daßler weiß, dass sie etwas tun muss, um auch künftig genug Berufsnachwuchs zu bekommen. Daher öffnet sie die Firmentore und informiert auf den Berufsmessen der Region. „Viele wollen hier bleiben und haben jetzt gute Chancen. Die Betriebe suchen“, weiß Beratungslehrer Rainer Sommer, der seit 15 Jahren die Exkursionen organisiert.
Jeder Anfang ist schwer: Dachdeckermeisterin Klaudia Daßler zeigt gerne Schülern, dass Dachdecker mehr können müssen, als Ziegel übereinanderzulegen. Foto: Türk
Bericht aus der „Thüringer Allgemeine“ / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 08.01.2014
Die Wasserburg, das Wahrzeichen der Stadt Heldrungen, wird in diesem Jahr weitersaniert. Nach dem Nordflügel der Jugendherberge ist seit dem vergangenem Sommer der Südflügel dran. Die Finanzierung übernehmen Bund, Land, Stadt sowie das Deutsche Jugendherbergswerk Thüringen. Foto: Wilhelm Slodczyk
~Auszug~
Wir ziehen Bilanz
Heldrungens Bürgermeister Norbert Enke über Höhen und Tiefen des zu Ende gehenden Jahres und die Vorhaben für das Jahr 2014
VON KERSTIN FISCHER
Heldrungen….Als Erfolg wertet der Bürgermeister zudem die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes an der Wasserburg einschließlich neuen Wasserburg-Parkplatzes - nach dem Nordflügel ist derzeit der Südflügel in der Kur. …..
PRESSEARTIKEL - 2014
PRESSEARTIKEL - 2014
Bericht und Foto aus der „Thüringer Allgemeine“ / Ausgabe Kyffhäuser Allgemeine vom 08.11.2014
Unternehmen und Landkreis kämpfen um die besten Bewerber
Bei den 13. Berufsinformationstagen in Sondershausen stellen knapp 60 Firmen fast 100 Ausbildungsberufe vor
Am Messestand des Bauunternehmens Hansjörg Kunze GmbH aus Heldrungen informieren sich Viktoria Wenkel (links) und Alexa Helmich vom Kyffhäusergymnasium aus Bad Frankenhausen, wie Schieferplatten behauen werden. Foto: Ireen Wille
VON IREEN WILLE
Sondershausen. Oberstleutnant Markus Kankeleit wählte klare und deutliche Worte, um die Berufsinfotage am Freitag in der Sondershäuser Bundeswehrhalle zu eröffnen. „Es ist der Kampf um die klügsten Köpfe“, so der Kommandeur des Feldwebelanwärter- /Unteroffiziersanwärter- Bataillons 1. Denn es seien die Jugendlichen selbst, die von der derzeitigen Arbeitsmarktsituation am meisten profitieren, führte Landrätin Antje Hochwind (SPD) in ihrer Rede fort. Momentan übersteige die Zahl der Lehrstellen die Zahl der Bewerber. Anders als noch vor gut zehn Jahren, als der Landkreis Rekordzahlen vor allem bei der Jugendarbeitslosigkeit verzeichnete. Viele junge Leute kehrten nach der vergeblichen Suche nach einem Ausbildungsplatz der Heimat den Rücken. Heute sind es die Firmen, die Probleme damit hätten, ihre freien Lehrstellen überhaupt besetzen zu können. Mit der Zeit haben sich so auch die Rahmenbedingungen der 2002 ins Leben gerufenen Berufsinfotage geändert. Heute sind es weniger die künftigen Azubis, die für sich werben müssen, sondern die Unternehmen und der Landkreis, um gute Mitarbeiter für sich zu begeistern beziehungsweise Einwohner in der Region halten zu
können. Knapp 60 Firmen, Vereine und Verbände nutzen die Möglichkeit, sich und ihre Ausbildungsmöglichkeiten vorzustellen. Am Freitag schleusten sich viele Schulklassen durch die Halle, ließen sich Infomaterial in die Hand drücken, nahmen an Angeboten teil. Nicht alle waren dabei so motiviert und interessiert, zum Beispiel Viktoria Wenkel und Alexa Helmich. Die beiden Neuntklässlerinnen vom Kyffhäusergymnasium in Bad Frankenhausen probierten sich an verschiedenen Ständen aus, kamen mit Firmenvertretern ins Gespräch. „Wir wollen zwar beide später im medizinischen Bereich tätig werden und haben hier nicht die richtigen Ansprechpartner gefunden, aber man kann auch nach Alternativen schauen“, so Viktoria. Am Messestand des Landratsamtes konnte Christine Feske nur Positives über die Infotage berichten. Die Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten hat als Schülerin selbst die Messe besucht. „Am meisten hat mir damals der Samstag gebracht, als meine Mutter mich begleitet hat“, erzählt sie. Erst dann habe sie sich getraut, auf die Firmenvertreter zuzugehen. Im Schulverband sei man doch eher schüchtern unterwegs.
Fotos: kunzebau.de
Fotos aus der Website der Thüringer Allgemeine Bericht und Foto aus der „Thüringer Allgemeine“ / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 05.11.2014
Großreinemachen auf Arterns Rathaus
Dem Arterner Rathaus stieg gestern Dachdecker Jens Weichsel von der Firma Kunze aufs Dach. Es wurden Reinigungs- und Kontrollarbeiten am Dach durchgeführt. Bei dieser Gelegenheit wurden kaputte Ziegel ausgewechselt, die Dachrinnen gründlich gesäubert und am Flachdach kleine Reparaturen ausgeführt. Vor allem
Taubendreck macht dem mehr als 100 Jahre alten Gebäude zu schaffen, desssen Dach in den 90-er Jahren erneuert wurde. Die charakteristische Dachfläche mit ihren Bögen und Rundungen trägt viel zum besonderem Charme des Arterner Rathauses bei. Und so ganz nebenbei hatten die Dachdecker auch einen tollen Blick auf die Innenstadt. Foto: W. Slodczyk
Fotos aus der Website der Thüringer Allgemeine Bericht und Foto aus der „Thüringer Allgemeine“ / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 10.09.2014
Selbst gemacht ist immer noch am schönsten: Werbung für den Kreis
Bewohner knipsten sich für neue Imagekampagne des Landkreises und zieren bald Anzeigen und Plakate
VON SEBASTIAN TAUCHNITZ
Kyffhäuserkreis. Weg vom finstren Billiglohnland, hin zum lebenswerten Kyffhäuserkreis mit netten Maneschen, tollen Unternehmen, spannenden Sehenswürdigkeiten und atemberaubender Natur - derzeit startet die große Imagekampagne des Kyffhäuserkreises, die die Außen- und Innendarstellung unserer Heimat aufpolieren soll. Eine der zentralen Ideen dabei ist: Keine Models sollen für die Region werben, sondern ihre Bewohner. Deswegen setzt die beauftragte Werbefirma „Formation“ aus Erfurt auch ganz auf die Menschen, die zwischen Keula und Roßleben leben. Und rückte in den vergangenen Wochen, bewaffnet mit einem Handy, an und fragte einfach Passanten im Kreis, ob sie mitmachen wollen. „Die Resonanz war überwältigend“, sagt Uwe Chiarcos von „Formation“. Die meisten Befragten hätten nur gesagt: „Endlich zeigen wir mal, wie schön es hier ist.“ Schnappten sich das Handy, machten einen langen Arm und knipsten sich selbst. Die Motive sollen künftig auf Anzeigen und Plakaten sowie im Netz dafür sorgen, dass der Kreis endlich das Image bekommt, das er verdient. Dabei will man sich ganz bewusst nicht nur nach außen wenden, sondern auch dafür sorgen, dass die Bewohner des Kreises stolz auf die Region sind. Demnächst soll man auch selbst Selbstporträts auf der Facebookseite der Aktion hochladen können. Die ersten Motive der neuen Kampagne finden Sie in einer Diaschau auf der Homepage unserer Zeitung unter: ta-sondershausen.de ta-artern.de
Adrian aus Oldisleben und Leon aus Bad Frankenhausen, Lehrlinge der Heldrunger Baufirma Kunze.
Bericht und Foto aus der „Thüringer Allgemeine“ / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 10.09.2014
Angebot für Adebar
Storchenbrutpaar ist in Schönewerda gern gesehen und findet dafür seit Freitag auf einem Scheunendach beste Voraussetzungen
Schönewerda. Nach Ringleben, Esperstedt, Voigtstedt, Heygendorf, Bretleben und Roßleben soll Adebar nach dem Willen des Nabu nun auch in Schönewerda zur Erhaltung und Vermehrung seiner Art sorgen. Gestern wurden dafür unter den Augen zahlreicher Schaulustiger, unter ihnen auch Roßlebens Bürgermeister Steffen Sauerbier, die Voraussetzungen geschaffen: Auf dem Scheunendach von Familie Einax am Ortsausgang in Richtung Donndorf steht nun auf einem stabilen Holzunterbau ein schönes Nest. „Wir hatten ja früher den Storch schon bei uns“, erinnert sich Schönewerdas Ortsteilbürgermeister Horst Rother. Damals sei er aber vertrieben worden, schüttelt er den Kopf. Genau an jener Stelle habe er sein Nest gehabt, wo er sich jetzt wieder ansiedeln soll. Bei Familie Einax ist das Langbein gern gesehen. „Wir würden uns freuen, wenn sich wieder ein Storchenpaar ansiedeln würde“, sagt der Hausherr. Als Lutz Einax und seine Frau Christiane Mellinger-Einax vor zehn Jahren nach Schönewerda zogen, gab es den Storch schon nicht mehr. Vor vier Jahren hatten sie auf eine Ecke des Scheunendachs dann eine Nestunterlage aus Metall errichtet.
VON KERSTIN FISCHER
Doch Adebar blieb skeptisch. „Ab und zu kam mal einer und hat das angeguckt. Aber nie sind sie geblieben“, bedauert Lutz Einax. Dabei stehen derzeit die Felder ringsum voll von Störchen. „Erst neulich habe ich dort drüben acht Stück kreisen sehen“, zeigt Anja Lannes, die jeden Tag zur Arbeit nach Jena fährt, Richtung Ortsausgang. Auf die Schönewerdaerin und ihren Mann Steffen geht der neuerliche Ansiedlungsvorstoß zurück: Die hauptamtliche Nabu-Mitarbeiterin hatte bei einem Korbmacher in Brandenburg für Thüringen eine ganze Reihe Nestunterlagen zu bestellen. Am Ende war es aber Glück, dass für ihren Wohnort eine abfiel. Die Firma Kunze baute aus Eichenholz das schwere Untergestell - für Lehrling Leon Bartholdt (18) gleich das Gesellenstück. Da der Kran gestern unerwartet anderweitig im Einsatz war, huckte Silvio Kunze das Nest kurzerhand selbst auf und kletterte damit das Dach empor. Am Schluss hatte er noch reichlich weiße Fassadenfarbe zu verkleksen, damit das Nest „gebraucht“ und damit für die Langbeine interessant aussieht. Nun drücken alle die Daumen, dass Adebar Gefallen daran findet.
Bericht aus „DeutscheHandwerksZeitung“ / Ausgabe 14 vom 18.07.2014
Schauen, staunen, orientieren
Neuntklässler aus Oldisleben in Heldrunger Betrieben unterwegs
„Kann sich einer hundert Kubikmeter Holz vorstellen?“ Mit dieser Frage fordert Klaudia Daßler gerne ihre jungen Besucher heraus. Sie ist Dachdeckermeisterin im Heldrunger Betrieb Kunze und übernimmt neben Bauleitungsaufgaben auch die Betreuung der Lehrlinge im Betrieb und der Schülergruppen. Seit drei Jahren ist der auf Sanierung und Restaurierung spezialisierte Dachdeckerbetrieb dabei, wenn Schüler zur Exkursion ins Gewerbegebiet kommen. „Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht“, so die 36-Jährige. Einer der aktuellen Lehrlinge hatte bei einer der vergangenen Exkursionen seinen Ausbildungsberuf gefunden. Auf Tour mit „Berufsstart plus“ Jetzt war es wieder so weit. Die 9. Klassen der Oldislebener Gemeinschaftsschule pilgerten durch das Heldrunger Gewerbegebiet, besuchten die Firma Kunze, erstmals den Metallbetrieb Junge und zwei weitere Betriebe. Im Rahmen des Projektes „Berufsstart Plus“ organsierte Lehrer Rainer Sommer die Tour; unterstützt von Sabine Jähnen, Ausbildungsleiterin der Handwerkskammer Erfurt. Ausbildungschancen gibt es aktuell viele. Bis zu sechs Auszubildende lernen allein in der Firma Kunze: Maurer, Dachdecker, Dachklempner, Zimmerer und Bürokauffrau. Aktuell sind es zwei. Für das neue Lehrjahr sind noch nicht alle Plätze besetzt. Aber darauf kommt es Klaudia Daßler bei ihrer Firmenvorstellung vor den Schülern auch gar nicht an. Schüler loten ihr Talent aus Sie informiert über die Berufe, über Anforderungen, über den Betrieb, der mit rund 60 Mitarbeitern bundesweit auf Baustellen unterwegs ist, über Bewerbungsverfahren und Praktika. Aus der
Schülergruppe hören ein paar Jungs genau zu - ihre Berufswünsche sind Maurer und Tischler. Die Meisterin rät den jungen Leuten, sich spätestens mit ihren nächsten Halbjaheszeugnissen zu bewerben und am besten vorher noch ein Praktikum zu absolvieren. Nach der Präsentation geht’s an die Arbeit. Schieferplatten, Haubrücke und Schiederhammer liegen auf dem Hof bereit. Die Schüler sind dran. Und die Fachfrau sieht sofort, wer mehr und wer weniger Talent hat. Klaudia Daßler weiß, dass sie etwas tun muss, um auch künftig genug Berufsnachwuchs zu bekommen. Daher öffnet sie die Firmentore und informiert auf den Berufsmessen der Region. „Viele wollen hier bleiben und haben jetzt gute Chancen. Die Betriebe suchen“, weiß Beratungslehrer Rainer Sommer, der seit 15 Jahren die Exkursionen organisiert.
Jeder Anfang ist schwer: Dachdeckermeisterin Klaudia Daßler zeigt gerne Schülern, dass Dachdecker mehr können müssen, als Ziegel übereinanderzulegen. Foto: Türk
Bericht aus der „Thüringer Allgemeine“ / Ausgabe: Kyffhäuser Allgemeine vom 08.01.2014
Die Wasserburg, das Wahrzeichen der Stadt Heldrungen, wird in diesem Jahr weitersaniert. Nach dem Nordflügel der Jugendherberge ist seit dem vergangenem Sommer der Südflügel dran. Die Finanzierung übernehmen Bund, Land, Stadt sowie das Deutsche Jugendherbergswerk Thüringen. Foto: Wilhelm Slodczyk
~Auszug~
Wir ziehen Bilanz
Heldrungens Bürgermeister Norbert Enke über Höhen und Tiefen des zu Ende gehenden Jahres und die Vorhaben für das Jahr 2014
VON KERSTIN FISCHER
Heldrungen….Als Erfolg wertet der Bürgermeister zudem die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes an der Wasserburg einschließlich neuen Wasserburg-Parkplatzes - nach dem Nordflügel ist derzeit der Südflügel in der Kur. …..